Edelkastanie

Geröstete Maronen neben einem kleinen Sack mit rohen Maronen auf Holztisch

Esskastanien finden in der Küche vielfältige Verwendung, z.B. in einer Hackfleischfüllung oder in Salaten

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  • von Paradisi-Redaktion

Die Edelkastanie (Castanea sativa) wird auch Esskastanie genannt und ist der heimische Bruder der Maronen. Man kennt sie hauptsächlich von Weihnachtsmärkten als wirklich nahrhafte Nascherei.

Verbreitung

Die Edelkastanie ist ein sommergrüner Baum. Im Herbst trägt sie ihre Nussfrüchte, die sehr stärkereich sind. Sie wachsen in stacheligen grünen Schalen, die später gelbbraun werden und die dann zur Erde fallen. Wenn sie aufplatzen, kommen die rotbraunen glänzenden Kastanien zum Vorschein.

Die essbare Edelkastanie wird manchmal mit der nicht essbaren Rosskastanie verwechselt. Die Rosskastanien sind oben und unten abgerundet und glatt, die Esskastanie hingegen ist spitz und behaart.

Die Esskastanie ist hauptsächlich in der nördlichen Hemisphäre beheimatet. Man findet sie auch

Bei uns wächst die Kastanie in Wäldern, in Parks und an Straßen, oft findet man sie auch in Gärten.

Teilweise gibt es großflächige Pflanzungen. Auch das Holz der Kastanie wird genutzt, auch weil es unkonserviert verwitterungsbeständig ist. Edelkastanien können bis zu 600 Jahre alt werden, es gibt sogar 1.000 Jahre alte Exemplare. Junge Bäume tragen erst nach 25 bis 35 Jahren Früchte.

Inhaltsstoffe

In vielen Regionen zählte die Esskastanie früher zu den Hauptnahrungsmitteln. Die Esskastanien besitzen einen sehr hohen Gehalt an den Kohlenhydraten, Stärke und Saccharose. Durch den hohen Zuckergehalt und den Anteil an Wasser, sind die Nussfrüchte schnell verderblich. Andere Nüsse haben vorwiegend Fett, Esskastanien hingegen unterscheiden sich durch den hohen Gehalt an Kohlenhydraten.

Ihr Eiweißanteil ist frei von Glutenin und Prolamin. Deshalb kann Kastanienmehl nur mit anderen Mehlsorten gebacken werden, es ist sonst nicht backfähig. Außerdem enthalten die Nüsse für den Menschen wichtige essentielle Aminosäuren. Der Fettgehalt ist sehr gering und der Proteingehalt eher höher - mehr als bei Kartoffeln und weniger als bei Getreide.

Weiterhin sind Kastanien reich an Linol- und Linolensäure. Dann enthalten sie noch

Verwendung

Kastanien können in der Küche vielseitig genutzt werden. Man findet viele leckere Rezepte. So passen Kastanien beispielsweise

  • zu einer Hackfleischfüllung, aber auch
  • zu Salaten oder
  • als nahrhafte Beilage.

Kastanien können in Salzwasser gekocht werden oder man erhitzt sie im Backofen. Um sie im Backofen zu backen, werden sie leicht angeritzt.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Raw and roasted chestnuts © thodonal - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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