Kleines Nuss-Lexikon: Beliebte und bekannte Nusssorten

Nüsse sind beliebt bei den Deutschen. Oft macht man sich jedoch gar nicht bewusst, wie viele verschiedene Nusssorten es eigentlich gibt.

Eine kurze Zusammenfassung über mögliche Sorten und die Verwendung von Erdnüssen, Walnüssen, Haselnüssen und Co

Erdnüsse

Zu den beliebtesten Nüssen gehören zweifelsfrei die Erdnüsse. Man kann sie entweder

  • komplett in der Schale
  • geröstet oder ungeröstet
  • gesalzen oder ungesalzen

kaufen. Erdnüsse finden in vielerlei Formen ihre Verwendung. Je nachdem, wie die Erdnuss verarbeitet wird, werden unterschiedliche Erdnussorten wie zum Beispiel die "Virginia", die "Spanish" oder die "Runner" verwendet.

Die Nüsse sind vielfältig und sehr gesund, da sie zu den magnesiumreichsten pflanzlichen Lebensmitteln zählen. Der Ursprung der Erdnuss findet sich in den Hochgebirgen Südamerikas, doch heute werden die Erdnüsse auch in Westafrika, Indien, China und vielen weiteren warmen Gebieten angebaut und in alle Welt exportiert.

In unserem ausführlichen Artikel hier erhalten Sie detailliertere Informationen zu dieser Nussart.

Walnüsse

Ebenso beliebt sind die Walnüsse. Für den sofortigen Verzehr kann man sie bereits ohne Schale kaufen. Ansonsten erhält man sie besonders in der Winterzeit auch in der Schale. Die Walnüsse gibt es ebenfalls in mehreren Sorten, die Namen wie "Rote Donaunuss", "Esterhazy", "Weinsberg" oder verschiedene Nummern tragen.

Walnüsse zählen besonders in der Weihnachtszeit zu den klassischen Bestandteilen der feinen Kekse und Weihnachtskuchen, wobei sie natürlich als reine Gehirnnahrung auch herrlich so nebenbei geknackt und gegessen werden können.

Zwar wachsen die Walnüsse auch in Deutschland, allerdings sind die Hauptanbaugebiete Kalifornien und die Mittelmeerländer. Walnüsse zählen zu den Steinfrüchten und beinhalten einen fettreichen Kern, der einen süß-herben Geschmack und eine bittere, goldbraune Schale hat.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zu der Walnuss.

Pistazien

Pistazien werden nicht nur gern als Knabberei verzehrt, sondern auch zum Backen verwendet. Man erhält sie ähnlich wie Erdnüsse in verschiedenen Variationen. Täglich verzehrt können Pistazien vor Lungenkrebs schützen.

Hier in unserem ausführlichen Artikel finden Sie weitere Infos zum Gesundheitswert von Pistazien.

Para- und Pekannüsse

Während Pistazien noch zu den bekanntesten Nusssorten zählen, sind Para- und Pekannüsse eher unbekannt. Die Paranüsse erhält man bei uns meist in geschälter Form. Die Pekannüsse wachsen an einem dreißig Meter hohen Baum. Das Besondere an dieser Nussart ist, dass man sie ohne Nussknacker öffnen kann, da die Schale recht dünn ist.

Detalliertere Informationen zur Paranuss erhalten Sie hier und zur Pekannuss hier.

Kokosnüsse

Wie man bereits am Aussehen erkennen kann, ist die Kokosnuss eigentlich gar keine richtige Nuss. Man bezeichnet sie als Steinfrucht. Im Gegensatz zu den anderen Nüssen hat eine Kokosnuss einen deutlich geringeren Fettanteil.

Auf unserer Themenseite zu Kokosnüssen finden Sie alle wissenswerten Informationen rund um diese Frucht.

Macadamianuss

Eindeutig zu den Nüssen gehört die Macadamianuss. Die Macadamia-Nüsse gelten als die teuersten und auch feinsten Nüsse. Der Ursprung dieser kastanienähnlichen Früchte findet sich in den Regenwäldern Australiens und die raue oder glatte Schale erweist sich als so hart, das sie mit einer Maschine geöffnet werden muss. Der Nusskern der Macadamia-Nuss ist im Geschmack süßlich-mild und der Kern zeigt sich als eine kleine cremeweiße Kugel.

Unser ausführlicher Artikel hier informiert Sie über weitere Fakten zu dieser Nusart.

Mandeln

Auch Mandeln sind sehr beliebt; vor allem auf Volksfesten werden sie gerne als gebrannte Mandeln verkauft. Man muss bei den Mandeln jedoch die bitteren von den süßen unterscheiden. Aus den bitteren Mandeln wird zum Beispiel Öl zubereitet.

Detailliertere Infos zur Mandel finden Sie hier.

Haselnüsse

Die wohl am häufigsten verwendete Nusssorte ist die der Haselnuss. Auch diese Früchte wachsen in Deutschland, allerdings gelten die Mittelmeerländer und auch zahlreiche Bundesstaaten der USA als Exportländer Nummer Eins. Bereits im Altertum wurden Haselnüsse in der Ernährung als wohlschmeckende und gesunde Frucht eingesetzt, was sich bis heute nicht verändert hat.

Unterschieden wird einmal unter den länglich-walzenförmigen Lambertnüssen und den rundlichen Zellernüssen. Ein kleiner Anhaltspunkt für die Frische: Die ist dann am meisten vorhanden, wenn die Schale eine helle Farbe aufweist. Haselnüsse wachsen auch in den heimischen Gärten. Zum Öffnen der Schale benötigt man einen Nussknacker.

Wir informieren Sie hier in unserem ausführlichen Artikel über weitere wissenswerte Fakten zu dieser Nussart.

Cashewnüsse

Auch die Cashewnüsse sind eine vielseitig verwendbare Nusssorte. Besonders in Asien wird sie gerne zum Kochen benutzt.

Für ausführlichere Informationen zu Cashewkernen lesen Sie unseren ausführlichen Artikel zu dieser Nussart.

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