3. Dezember 2010
Während die meisten Snacks wie Chips oder Schokoriegel überladen sind mit ungesunden Fetten und Zucker, bieten Nüsse eine gesunde Alternative. Das gilt besonders für die "Königin der Nüsse", die Macadamianuss.
Macadamianüsse sind zwar keine kalorienarme Kost, aber das liegt vor allem an den vielen gesunden Fetten, die in ihnen stecken. Sie haben im Vergleich den hochsten Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren; 30 Gramm Macadamias am Tag haben das Potenzial, das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 35 Prozent zu senken. Damit übertreffen sie sogar Olivenöl. Sie sind nicht nur cholosterinfrei, sondern auch nachgewiesen natürliche Cholesterinsenker.
Doch die guten Fette sind nicht das einzige Plus der Nuss. Sie enthält auch diverse gesunde Helfer aus der Gruppe der B-Vitamine, zum Beispiel Vitamin B1, B2 und Niacin. Diese sind wichtig für diverse Körperfunktionen, besonders für ein funktionstüchtiges Nervensystem. Außerdem ist im Eiweiß der Nuss Arginin enthalten, eine Aminosäure, die die Blutgefäße stärkt und für einen ausgeglichenen Blutdruck sorgt. Desweiteren sind wichtige Ballaststoffe enthalten, die die Verdauung in Schwung halten.
Wer es trotzdem manchmal süß mag, sollte einmal Kekse mit Macadamianüssen probieren. In Australien sind die Cookies mit Macadamia und Schokolade ein beliebtes Weihnachtsgebäck, auch wenn zu der Zeit in Down Under Hochsommer herrscht.
Zum Backen braucht man 250 g Macadamianüsse, 200 g Zartbitterschokolade und 350 g Rohrzucker. Außerdem 400 g Butter und Mehl, zwei Päckchen Espressopulver (Instant), 100 Gramm Kakao, etwas Backpulver und zwei Eier.
Zunächst werden die Nüsse und die Schokolade grob gehackt. Die Butter sollte weich sein und wird mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine cremig geschlagen. Dazu kommen Zucker, eine Prise Salz und das Espressopulver. Mehl, Kakao und Backpulver werden zunächst gemischt und dann mit dem Knethaken unter den Teig geknetet. In den Teig kommen nun auch die Hälfte der Macadamianüsse und die gesamte Zartbitterschokolade.
Nun wird ein Backblech mit Backpapier ausgelegt und mit einem ausreichenden Abstand voneinander wird der Teil in Form von kleinen Bergen auf dem Blech verteilt. Diese kann man gut aus zwei Esslöffeln formen. Wer möchte, kann sie etwas flach drücken und mit dem Rest der Nüsse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen werden die Hügelchen nun bei 180°C gebacken, bis sie sich in knusprige Keksen verwandelt haben. Vermutlich entstehen mehrere Bleche, die nacheinander in den Ofen kommen.
Schließlich müssen die Cookies nur noch abkühlen. Nun sind sie die perfekte Knabberei. Aufbewahren kann man sie am besten in geschlossenen Boxen.
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