Wassermelone - Inhaltsstoffe und Verwendung

Melonen sind nicht nur im Sommer beliebt. Man kann sie pur essen oder zu süßen und herzhaften Gerichten zubereiten. Besonders die Wassermelone wird gerne gegessen. Sie ist ein guter Durstlöscher und kann auch in Desserts und Salaten oder einfach nur pur genossen werden. Lesen Sie über die Inhaltsstoffe der Wassermelone und holen Sie sich Tipps zur Zubereitung.

Wissenswertes zur Wassermelone

Wassermelone - Inhaltsstoffe und gesundheitliche Vorzüge

Eine Wassermelone kann sowohl eine runde als auch ovale Form haben. Die Schale ist meist dunkelgrün mit hellen Streifen oder einem Marmormuster. Diese Melonenart hat ihren Namen nicht von ungefähr: Sie besteht fast zu 100 Prozent aus Wasser.

Das Fruchtfleisch der Wassermelone ist je nach Sorte rot oder gelb. Melonen mit gelbem Fruchtfleisch gehören zur Sorte der Ananasmelonen.

In dem Fruchtfleisch befinden sich kleine schwarze Kerne. Es gibt inzwischen jedoch auch schon kernarme oder sogar kernlose Wassermelonen.

Die normalen roten Wassermelonen haben jedoch kleine braune Kerne, die ähnlich wie Apfelkerne aussehen. Sie befinden sich im gesamten Fruchtfleisch der Melone.

Wassermelonen sind sehr saftig und daher besonders im Sommer als kalorienarmes Obst beliebt, da sie fast ausschließlich aus Wasser bestehen.

Abgesehen vom hohen Wasseranteil enthält die Wassermelone vor allem Vitamin A. Auch etwas Vitamin C ist enthalten.

Zu den weiteren Bestandteilen zählen

  • Eisen
  • Magnesium
  • Kalzium und
  • Phosphat.

Nährwerte und Kalorien der Wassermelone

Je 100 Gramm Wassermelone gibt es 24 bis 39 kcal. In den Kernen sind Fett und Eiweiß zu finden; letzteres gibt es in der Frucht kaum, ebenso wenig wie Ballaststoffe. Ca. acht Prozent Kohlenhydrate sind hier zu finden.

Zubereitung: Verwendung der Wassermelone in der Küche

Eine Wassermelone ist das typische Sommerobst, wobei man sie bei uns inzwischen schon fast das ganze Jahr über kaufen kann. Vielleicht ist diese Melonensorte auch so beliebt, weil sie nicht aufwendig zubereitet werden muss, sondern gleich pur gegessen werden kann.

  • Man schneidet sie in Scheiben und kann direkt abbeißen.
  • Alternativ kann man auch die Schale vom Fruchtfleisch schneiden und die Melone dann mit der Gabel essen.
  • Genauso eignet sie sich aber natürlich auch als Zutat für einen Obstsalat.
  • Man kann das Fruchtfleisch auch pürieren und mit ein paar Eiswürfeln als Erfrischung trinken.
  • Wassermelone ist aber nicht nur eine Obstsorte für die süße Küche, selbst herzhafte Gerichte wie eine kalte Suppe können daraus zubereitet werden.

Smoothie mit Wassermelone

Als Getränk kann die Wassermelone in einem Smoothie genossen werden. MAn benötigt

  • 300 Gramm entkerntes Fruchtfleisch
  • einen Becher Joghurt
  • 120 ml Milch
  • 1 EL Puderzucker
  • 2 Kugeln Vainelleeis

Melone, Joghurt, Milch und Puderzucker werden püriert. Nun gibt man noch zwei Kugeln Eis dazu und mischt alles erneut. Mit Minze-Blättchen kann dekoriert werden.

Wassermelonen-Bowle

Äußerst beliebt ist auch die Zubereitung einer Wassermelonen-Bowle. Die Frucht harmoniert beispielsweise gut mit Sekt oder Vodka. Hier haben wir ein paar Anregungen für eine fruchtige Wassermelonen-Bowle.

Tipps zum Kauf und zur Lagerung der Wassermelone

Eine Wassermelone kann so groß sein, dass sie nicht einmal in den Kühlschrank passt. Beim Kauf sollte man auf die Reife der Melone achten. Sie reift nicht mehr nach, weshalb man von unreifen Wassermelonen lieber die Finger lassen sollte, sofern man dies überhaupt erkennt.

Die Reife der Wassermelonen ist daran zu erkennen, dass sie voll und dumpf klingen, wenn man auf ihre Oberfläche klopft. Ein hohles Geräusch weist hingegen darauf hin, dass sie noch unreif ist. Da die Wassermelonen sehr groß sind, bietet man sie oftmals auch in Teilen an.

Die Farbe der Wassermelone hingegen sagt noch nichts über deren Reifegrad aus. Sollte man eine halbierte oder geviertelte Melone kaufen, dann kann man besser auf die Qualität achten.

Das Fruchtfleisch sollte noch schön saftig aussehen, anderenfalls wurde die Melone vielleicht schon gestern aufgeschnitten. Legt der Händler eine Klarsichtfolie über die Schnittstelle, so kann man die Melone bei richtiger Lagerung durchaus auch nach zwei oder drei Tagen noch kaufen.

Selbst wenn eine Wassermelone in den Kühlschrank passt, sollte man sie lieber bei Zimmertemperatur lagern. Untersuchungen zufolge verringern sich nämlich die in der Wassermelone enthaltenen gesunden sekundären Pflanzenstoffe bei Kühlschranktemperaturen.

Merkmale und Anbau der Wassermelone

Es wird vermutet, dass der Ursprung der Wassermelonen im südlichen Afrika, genauer gesagt in der Kalahari, liegt. Da das Fruchtfleisch der Wildformen recht bitter schmeckte, sammelte man die Panzerbeeren zunächst wegen ihrer Samen, die als nahrhaft galten.

Verbreitung

Ab ca. 2000 v. Chr. wurden die Wassermelonen im alten Ägypten und Westasien kultiviert. Im Laufe der Zeit breiteten sie sich über Zentralasien bis nach Indien aus. Auch in China und im Süden Russlands baute man sie ab ca. 1000 v. Chr. an.

Während man die Melonen zunächst nur im Mittelmeerraum und in den Tropen anpflanzte, folgte später auch der Anbau in den feuchten Tropen. In der heutigen Zeit zählen

zu den wichtigsten Anbauländern der Wassermelone.

In den Monaten Mai bis September erfolgt hierzulande der Import. Nur die Größe der Wassermelone lässt es erahnen, dass sie mit dem Kürbis verwandt ist.

Während der Kürbis jedoch zum Gemüse gehört, zählt die Wassermelone zum Obst. Zum Wachsen benötigt die Wassermelone ein warmes, mildes Klima.

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