Unter Meeresfrüchten wird alles essbare Getier aus dem Meer, außer Wirbeltieren wie Fische und Wale, verstanden. Muscheln, Krabben, Krebse, Hummer, Tintenfische, usw. zählen zu den Meeresfrüchten. In England heißt es Seafood, doch dazu gehören auch Fische und Wale.

Besonders im Mittelmeerraum werden viele Meeresfrüchte gegessen, ein ganz typisches Gericht mit Meeresfrüchten im Mittelmeerraum ist z.B. die spanische Paella, aber auch in italienischen Pastasaucen begegnen uns häufig Meeresfrüchte. Meeresfrüchte sind durchweg reich an Omega-3-Fettsäuren und den Vitaminen des B-Komplexes. Omega-3-Fettsäuren wirken sich senkend auf die Triglyceride aus, sind in der Lage den LDL-Spiegel, das sogenannte schlechte Cholesterin, zu senken und dadurch die Gefäße elastisch zu halten und das Infarktrisiko zu vermindern. B-Vitamine beugen, nach neuesten Untersuchungen, der Alzheimer-Krankheit vor. Darüber hinaus enthalten Meeresfrüchte Jod, für eine gesunde Schilddrüse, sowie Selen und Zink, die beide zu den Radikalenfängern gehören.
Meeresfrüchte enthalten relativ wenig und vorwiegend gesundes Fett und hochwertiges Eiweiß, sie enthalten die essentiellen Aminosäuren, die der Körper nicht selbst produzieren kann, sie müssen von außen zugeführt werden. Aus diesem Grund sind sie auch für Diabetiker und im Rahmen einer Diät geeignet.
In der Küche sind Meeresfrüchte vielfältig zu nutzen. Sie schmecken sowohl als Vorspeise, als Beigabe in einer Paella aber auch als Hauptgericht. Ein knackiger Salat mit gebratenen Garnelenschwänzen ist eine vollwertige und leichte Mahlzeit. Meeresfrüchte sollten aber immer frisch verwendet und gleich gegessen werden, da ihre Eiweißstruktur leicht zerfällt verderben sie schnell, also immer frisch zubereiten! Tiefgekühlte Meeresfrüchte sollten auch nach dem auftauen direkt zubereitet werden. Bereits gegarte Muscheln, Meeresfrüchte und gekochtes Krebsfleisch sollten höchstens bis zu 2 Tagen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vorsichtig sollte man auch beim aufwärmen sein, Meeresfrüchte sollten schnell und kurz erhitzt werden und dann gleich gegessen werden, danach nicht wieder erwärmen.
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08.04.13 | |
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