Riesen-Kürbis (z.B. Hokkaido)

Der Riesen-Kürbis ist, wie der Name schon verrät, riesengroß. Meistens wird auch diese Kürbissorte verwendet, um Kürbisbrei für Babys zu kochen.

Der Hokkaido zählt zu den bekanntesten Sorten der Riesenkürbissen

Anbau und Merkmale

Auch der Riesen-Kürbis gehört natürlich zu den Kürbisgewächsen. Er wächst an einer einjährigen Pflanze und kann gigantische Ausmaße annehmen. Es gibt sogar Kürbisse, die einige Hundert Kilogramm auf die Waage bringen und damit im Guinnessbuch landen. Meistens ist der Riesen-Kürbis orangefarben, er kann jedoch auch grün sein.

Im Gegensatz zu einigen anderen Kürbisarten ist der Riesen-Kürbis recht widerstandsfähig. Längeren Frost verträgt jedoch auch diese Kürbissorte nicht. Die Bedingungen, die dieser Kürbis zum Wachsen benötigt, herrschen fast auf der ganzen Welt, sodass der Riesen-Kürbis praktisch überall angebaut wird.

Diese Kürbissorte ist ausgesprochen gesund und kalorienarm, weil sie fast ausschließlich aus Wasser besteht. Trotzdem ist der Riesen-Kürbis reich an gesunden Nährstoffen.

Hokkaido

Der wohl bekannteste Vertreter des Riesen-Kürbis ist der Hokkaido, der jedoch bei Weitem nicht so groß wird wie andere Arten des Riesen-Kürbis. Seinen Namen hat dieser Kürbis, weil er auf einer japanischen Insel beheimatet ist, die Hokkaido heißt.

Diese Kürbisart wiegt nur etwa zwei Kilogramm und kann nach dem Kochen sogar komplett mit der Schale verzehrt werden, ein großer Unterschied zu den übrigen Kürbisarten. Selbst roh kann der Hokkaido gegessen werden. Gekocht eignet er sich aber auch für Suppen und Aufläufe.

Hokkaido-Kürbisse gibt es bei uns ab September zu kaufen. Die Schale ist orangefarben. Das Fruchtfleisch hat wenige Fasern und ist ebenfalls orange, in der Mitte sind Kerne.

Geschichte des Hokkaido-Anbaus

Bereits seit 1878 gibt es den Hokkaido-Kürbis, der auf der gleichnamigen japanischen Insel eingeführt wurde. Hier ist dieser Kürbis aber erst durch Züchtungen aus anderen Sorten entstanden. Heute wächst er nicht nur in Japan, sondern auch in Europa.

Lagerung

Ab Herbst kann man den Hokkaido-Kürbis auf unseren Märkten und im Supermarkt kaufen. Einen frischen Kürbis erkennt man daran, dass er hohl klingt, wenn man auf die Schale klopft. Wenn der Stiel unversehrt ist, hält sich der Hokkaido lange Zeit frisch, bei professioneller Lagerung sogar ein ganzes Jahr, ansonsten etwa zwei Monate.

Ist er jedoch aufgeschnitten, so sollte man ihn so schnell wie möglich verbrauchen. Ist dies in der kurzen Zeit nicht möglich, so kann man den Kürbis auch einfrieren.

Verwendungsmöglichkeiten

Das Fruchtfleisch des Riesen-Kürbis hat eine orange Farbe und kann auf vielfältige Weise zubereitet werden. Wie auch die anderen Kürbissorten so kann auch der Riesen-Kürbis zum Beispiel zu Suppe zubereitet werden. Sehr beliebt sind aber auch die Kürbiskerne, die man in der Pfanne ohne Öl anbraten und damit den Salat garnieren kann.

Aber auch auf den Brötchen beim Bäcker findet man die Kürbiskerne.

Gefüllter Kürbis

Den Hokkaido-Kürbis kann man auch füllen. Dazu schneidet man einen "Hut" vom Kürbis, kratzt die Kerne mit einem Löffel heraus und füllt dann diesen Bereich ganz nach Belieben. Als Füllung eignet sich beispielsweise ein Fleischragout.

Kürbisfleisch als Beilage

Alternativ kann man das Fruchtfleisch des Hokkaido-Kürbisses auch als Beilage zubereiten oder sogar als Zutat für ein selbst gebackenes Brot verwenden. Dieses wird mit geraspeltem Kürbis besonders saftig.

Mit seinem nussigen Geschmack passt der Hokkaido-Kürbis zu vielen unterschiedlichen Gerichten, und ist auch nicht schwer zuzubereiten. Zudem handelt es sich um ein sehr fettarmes Lebensmittel, das auch bestens zu einer Diät passt.

Kürbiskuchen

Auch ein Kuchen lässt sich aus dem Kürbisfleisch herstellen. Zusammen mit anderen Zutaten wie

rührt man einen dickflüssigen Rührteig. Diesen schiebt man dann in den Ofen und hat nach einer knappen Stunde einen leckeren Kürbiskuchen, den man mit einer Schokoladen- oder Zuckerglasur überziehen kann.

Babynahrung

Babys mit etwa einem halben Jahr bekommen zusätzlich zur Milch langsam festere Nahrung. Die meisten Eltern beginnen mit Karotten, die jedoch von einigen Kindern nicht vertragen werden. Geeignete Alternativen dazu sind dann Pastinake oder eben der Kürbis. Kürbisgläschen werden inzwischen von vielen bekannten Babynahrungsherstellern angeboten und meist ist darin der Riesen-Kürbis verarbeitet.

Aber auch Eltern, die selbst für ihr Baby kochen möchten, können den Riesen-Kürbis nach dem Kochen fein pürieren und dann ihrem Baby füttern.

Zu Halloween

Besondere Verwendung findet der Riesen-Kürbis gerade in den USA zu Halloween. Da er besonders groß ist, hat man hier natürlich genügend Platz, seiner Fantasie freien Lauf zu lassen und eine grässliche Fratze in den Kürbis zu schneiden. Gerade wenn ein derartig großer Kürbis für Halloween präpariert wird, muss natürlich das darin enthaltene Fruchtfleisch verarbeitet werden.

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  • close-up of orange halloween pumpkin with green stalk © Anette Linnea Rasmus - www.fotolia.de

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