Anbau, Verwendung und Scoville-Grad von Tabasco

Nahaufnahme rote Chili Schoten übereinander gelegt

Der Scoville-Grad liegt bei lediglich etwa 2500

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  • von Paradisi-Redaktion

Bis ein Tabasco-Fläschchen in unserem Supermarkt steht, dauert es gut drei Jahre. Obwohl Tabasco schon sehr scharf ist, ist diese Soße auf der Scoville-Skala noch relativ weit unten.

Scoville-Grad

Tabasco hat nämlich "nur" etwa 2.500 Scoville-Grad, je nachdem, welche Chilisorte für die Herstellung verwendet wurde. Damit kommt Tabasco direkt nach Peperoni und Sambal, ist aber nicht so scharf wie Jalapeno-Chili, Cayennepfeffer oder Habaneros.

Herstellung von Tabasco

Der Erfinder dieser scharfen Soße, die in vielen Teilen der Erde als Würzmittel auf dem Tisch steht wie bei uns Salz und Pfeffer, rührte sie noch mit der Hand. Heutzutage werden natürlich viele Arbeitsschritte von Maschinen erledigt.

Der Gründer der inzwischen weltbekannten Soße, McIlhenny, erntete per Hand die Chilischoten, zerstieß diese und würzte sie mit Salz. Einen ganzen Monat lang mussten die Chilischoten damals ziehen, ehe Branntweinessig dazugerührt wurde und der Tabasco nochmals einen Monat ziehen musste.

Heutzutage werden die Chilischoten ebenfalls gemahlen und mit einem ganz speziellen vor Ort angebauten Salz vermischt. Die Masse wird dann für meist drei Jahre in Eichenholzfässer gefüllt.

Auch heute noch kommt zum Schluss der Branntweinessig dazu, ehe der Tabasco nochmals einen Monat durchzieht und dann in den Handel gelangt. Tabasco kann aus unterschiedlichen Chilischoten hergestellt werden. So gibt es auch grünen Tabasco. Dieser ist dickflüssiger als der rote Tabasco und schmeckt nicht ganz so scharf.

Verwendung von Tabasco

In jedem Fall schmeckt Tabasco nicht nur sehr scharf, sondern auch säuerlich. Einige Tropfen genügen zum Würzen von

Tabasco ist aber auch die Zutat in einem sehr beliebten Cocktail: der Bloody Mary. Inzwischen wird die Tabascosoße aber auch mit Knoblauch verkauft.

Beim Kauf sollte man zudem genau lesen, um welche Art Tabascosoße es sich handelt. Wer es besonders scharf mag, sollte zur Habanero-Soße greifen. Der Klassiker ist und bleibt aber die Tabasco Pepper Soße.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Red Chili Pepper and green bell pepper © Douglas Freer - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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