Häufig verwendete Küchengewürze und deren Verwendung

Frische Kräuter in Blumentöpfen

Wissenswertes über Basilikum, Cayennepfeffer, Fenchel und Co

Küchengewürze und Küchenkräuter sind das A und O beim Kochen. Wir haben die beliebtesten für Sie zusammengestellt und geben Ihnen Tipps für die Verwendung.

Inhaltsverzeichnis des Artikels

etc. können handwerklich perfekt zubereitet sein: Ohne Würzmittel schmecken sie langweilig. Eigentlich kaum vorstellbar, dass ein paar dünne Blättchen, etwas Pulver oder ein Zweig mit kleinen Nadeln schon den perfekten Geschmack bringen können.

Doch bei vielen Kräutern und Gewürzen ist dies durchaus so. Man sollte sie daher sparsam verwendenund lieber nochmals nachwürzen, wenn der Geschmack intensiviert werden soll.

Frisch, getrocknet oder tiefgefroren?

Viele Kräuter werden auch nur mitgekocht und vor dem Servieren entfernt. So geben sie ihren Geschmack an das Gericht ab, ohne dass sie anschließend mitgegessen werden.

Praktisch sind natürlich getrocknete Kräuter, die immer griffbereit sind. Bei einigen Kräutern und Gewürzen leidet jedoch der Geschmack, wenn man sie getrocknet verwendet. In diesem Fall sollte man lieber zu tiefgekühlten Kräutern greifen, wenn man sich die Arbeit von frischen Kräutern ersparen möchte. Alternativ dazu kann man viele Kräuter auch selbst einfrieren. So hat man nur einmal die Arbeit mit der Ernte, dem Waschen und Kleinschneiden.

Gesunde Inhaltsstoffe

Sehr viele Kräuter und Gewürze enthalten ätherische Öle und haben in der Naturheilkunde ihren festen Platz. Sie wirken

  • appetitanregend
  • verdauungsfördernd
  • darmregulierend oder
  • harntreibend

und enthalten meist auch viele Vitamine und Mineralstoffe.

Durch die regelmäßige Verwendung von frischen Kräutern und Gewürzen kann man somit nicht nur ein leckeres Gericht zaubern, sondern auch etwas für seine Abwehrkräfte tun. Besonders in den kalten Wintermonaten ist dies wichtig.

Viele Kräuter wachsen auch bei uns im Gemüsegarten oder sogar ohne großen Aufwand auf dem Balkon oder in einem kleinen Topf in der Küche. Die Pflanzen sind oft anspruchslos und sehen nicht nur dekorativ aus, sondern liefern auch ständig das perfekte Würzmittel.

Auf den nächsten Seiten erfahren Sie mehr über die beliebtesten Kräuter und Gewürze von B wie Basilikum bis T wie Thymian. Wir geben Ihnen auch Tipps, wie Sie diese beim Kochen anwenden können, wie sie schmecken und welche Form der Kräuter und Gewürze (frisch, getrocknet, tiefgefroren) verwendet werden sollte.

Basilikum

Basilikum hat ein wunderbares Aroma. Da dieses Kraut so häufig in der Küche verwendet wird, kann man es im Supermarkt oder Gemüsemarkt als Pflänzchen kaufen. So hat man lange Zeit frische Basilikumblätter, die man nach Bedarf ernten kann.

Alternativ dazu gibt es natürlich auch getrockneten Basilikum oder tiefgefrorene Basilikumblätter. So praktisch getrockneter Basilikum ist, man sollte sich beim Kochen darüber im Klaren sein, dass getrocknete Kräuter nicht so intensiv wie frische schmecken.

Möchte man also besonders viel Aroma, so sollte man zum frischen Basilikum greifen. Und kann man einmal frisches Basilikum nicht vollständig aufbrauchen, so können die Blättchen problemlos eingefroren werden.

Tomate-Mozzarella

Basilikum ist eine wichtige Zutat beim Tomate-Mozzarella-Salat. Was wäre diese italienische Vorspeise ohne Basilikum? Tomaten- und Mozzarellascheiben werden hier schichtweise auf einem Teller angerichtet und mit Basilikumblättern garniert.

Pesto

Daneben ist Basilikum sogar die Hauptzutat von Pesto, das man zu Nudeln, Kartoffeln oder Gemüse essen kann. Neben Basilikumblättern gibt man dazu geriebenen Käse, Knoblauch und Pinienkerne in einen Mixer und püriert diese Zutaten.

Aufgegossen wird das Pesto mit Olivenöl und ist dann bereits servierfertig. Natürlich können aber auch Salate mit diesem beliebten Küchenkraut verfeinert werden.

Beifuß

Eher zu fettreichen Gerichten passt hingegen der Beifuß. Seinen Namen hat dieses Kraut vor vielen hundert Jahren erhalten, als es an die Beine gebunden wurde, um lange Strecken gehen zu können. Häufig wird Beifuß auch "Wilder Wermut" genannt. Ebenso wie Basilikum kann man auch Beifuß sowohl frisch als auch getrocknet verwenden.

Beifuß schmeckt herb und kann in Salaten oder anderen Gerichten auch problemlos den Schnittlauch ersetzen.

Verwendung in der Naturheilkunde

Aufgrund seiner Inhaltsstoffe wird beim Verzehr von Beifuß die Gallen- und Magensaftproduktion angeregt. Dies ist auch der Grund, weshalb man bei allen fettigen und schwer verdaulichen Speisen mit Beifuß würzen sollte.

Dabei ist es unerheblich, ob man

damit würzt. Geschmacklich passt Beifuß zu allen diesen Gerichten. In einem Punkt unterscheiden sich Basilikum und Beifuß deutlich:

  • Basilikum sollte erst kurz vor Ende der Kochzeit zum Gericht gegeben oder nur als Dekoration verwendet werden,
  • während Beifuß mitgekocht wird.

Beifuß kann man auch in einen Teefilter legen, diesen verschließen und dann auf diese Weise mitkochen. So können die Stiele anschließend problemlos aus dem Essen entfernt werden, haben aber trotzdem ihr wunderbares Aroma entfaltet.

Beifuß wächst übrigens an vielen Straßen, und oft läuft man achtlos daran vorbei. Beifuß zählt zu den Küchenkräutern mit heilenden Wirkkräften. So verwendet man Beifuß bei

Bohnenkraut

Von Bohnenkraut gibt es unterschiedliche Sorten, meistens werden bei uns jedoch das Sommer- und das Winterbohnenkraut verwendet. Winterbohnenkraut schmeckt intensiver als Sommerbohnenkraut; beides hat einen leicht pfefferartigen Geschmack.

Im Supermarkt erhält man oft getrocknetes Bohnenkraut. Frisches Bohnenkraut wird meist kopfüber getrocknet und die Blätter später in einem Vorratsglas aufbewahrt. Wird frisches Bohnenkraut, das getrocknet wurde, richtig gelagert, so kann man es lange Zeit verwenden.

Verwendung

In der Küche wird Bohnenkraut natürlich zum Würzen von Bohnengerichten wie zum Beispiel von Bohneneintopf verwendet. Aber auch eine Erbsensuppe kann sehr gut mit Bohnenkraut gewürzt werden. Daneben eignet es sich auch zum Verfeinern von Fisch- und Fleischgerichten. Wem der Geschmack zu intensiv ist, der kann Bohnenkraut auch in einen Teefilter geben, mitkochen und dann vor dem Servieren entfernen.

Sommerbohnenkraut ist auch als Tee erhältlich. Dieser

  • reguliert die Verdauung
  • lindert Husten und
  • wirkt gegen Appetitlosigkeit.

Bohnenkraut ist nämlich sehr gesund, weil es Vitamin C und auch ein ätherisches Öl enthält.

Borretsch

Von Borretsch wird nicht nur das Kraut zum Würzen verwendet, sondern auch die Blüten dienen als Dekoration. Junge Blätter sind behaart und schmecken ganz ähnlich wie Gurken. Ältere Blätter können ebenfalls zum Würzen verwendet werden, jedoch schmecken diese aufgrund der immer dicker werdenden Härchen nicht mehr so gut.

Borretsch kann man zum Würzen von Salaten verwenden. Genauso eignet sich dieses Küchenkraut aber auch zum Verfeinern von Soßen oder Meeresfrüchten. In Italien werden Nudeln gerne mit einer Füllung aus Borretsch zubereitet.

Inhaltsstoffe

Getrockneter Borretsch schmeckt wesentlich weniger aromatisch wie frischer. Borretsch sollte erst kurz vor Ende der Kochzeit zum Essen gegeben werden. Doch dieses Kraut schmeckt nicht nur gut, es ist auch gesund.

In Borretsch ist viel Vitamin C und Kalium enthalten. Außerdem findet man darin ein ätherisches Öl. Zudem wird Borretsch gegen Appetitlosigkeit eingesetzt. Man kann den Borretsch sogar äußerlich anwenden; damit können dann Wunden behandelt werden, die nur schlecht verheilen.

Cardamon

Cardamom, oft auch Kardamom geschrieben, riecht ähnlich wie Eukalyptus und gehört zu den teuersten Gewürzen weltweit. Frischer Kardamom enthält ein ätherisches Öl, das gleichzeitig einen süßen und scharfen Geschmack erzeugt.

Natürlich kann man auch Cardamom in Pulverform zum Würzen verwenden, doch der ganz typische Geschmack entsteht nur, wenn man frischen Cardamom verwendet. Dazu kauft man die Kapseln und entfernt diese. Übrig bleiben Samen, die man vor der weiteren Benutzung in der Regel im Mörser zerkleinert.

Anbau

Sri Lanka und Indien sind Hauptanbaugebiete des Cardamom. Kein Wunder, dass dieses Gewürz in der indischen Küche viele Gerichte verfeinert.

Das Gewürz ist aus dem Grund derart teuer, weil die Kapseln per Hand und nicht mit Maschinen geerntet werden. Sehr große Kapseln werden zu besonders hohen Preisen verkauft. Kenner unterscheiden weißen, schwarzen und grünen Kardamom.

Verwendung

Das ätherische Öl in den Kardamomsamen hilft gegen Appetitlosigkeit und Verdauungsprobleme. Bei uns verwendet man das Gewürz aber auch sehr gerne in der Weihnachtszeit zum Backen. So ist Cardamom beispielsweise eine Zutat des Gewürzkuchens. Auch Glühwein wird gerne mit diesem Gewürz verfeinert.

In anderen Ländern befindet sich dieses Gewürz auch im Kaffee oder in fertigen Gewürzmischungen, mit denen Fleischgerichte gewürzt werden.

Cayennepfeffer

Cayennepfeffer ist oft besser unter dem Namen Chilischote bekannt. Es handelt sich um kleine paprikaähnliche Früchte, die es mächtig in sich haben. Sie sind nämlich recht scharf, sodass man sie behutsam zum Würzen verwenden sollte.

Anwendung in der Medizin

Besonders auch in der Medizin wird Cayennepfeffer gerne verwendet. Dieser löst ein Brennen aus, wenn er mit der menschlichen Haut in Kontakt kommt. Dies merkt man auch, wenn man die kleinen Schoten ohne Handschuhe in der Küche schneidet.

Doch gerade bei Muskelverspannungen ist dieses Brennen gewünscht, weil es dazu beiträgt, dass sich die Muskeln lockern. Deshalb ist in vielen Schmerzsalben der Wirkstoff des Cayennepfeffers enthalten.

Anwendung in der Küche

Doch natürlich wird Cayennepfeffer nicht nur in der Medizin geschätzt. Auch in der Küche ist dieses Gewürz kaum mehr wegzudenken. Immer wenn man dem Essen etwas "Pep" verleihen möchte, würzt man mit Cayennepfeffer.

Doch Vorsicht: Auch wenn dieses Gewürz nicht frisch, sondern in Pulverform verwendet wird, ist es noch sehr scharf. Man sollte also immer sparsam würzen, probieren und gegebenenfalls nachwürzen. Anderenfalls muss ein Glas Milch bereitgestellt werden, um das Brennen im Hals zu lindern.

Sowohl

können mit Cayennepfeffer abgeschmeckt werden.

Chili

Chili gibt es

  • als frische Schoten
  • als getrocknete Schoten und
  • in Pulverform

zu kaufen. Besonders häufig gibt es bei uns die roten Chilischoten, doch auch grüne und gelbe Schoten sind erhältlich. Kauft man Chilischoten in Pulverform, so muss man unter der Bezeichnung "Cayennepfeffer" suchen. Zum Würzen eignet sich der Chili aber auch in Form von Paste, die dann Sambal oelek genannt wird oder als Tabasco-Soße.

Verwendung in der Medizin

Chili zaubert in jedem Essen einen sehr guten Geschmack. Zudem wirkt dieses Gewürz kreislaufanregend und durchblutungsfördernd. Daneben hat der Chili aber auch eine positive Wirkung bei Durchfallerkrankungen, weil er antibakterielle Inhaltsstoffe hat.

Bei Chili gilt allerdings: Weniger ist mehr. Wurde ein Essen zu stark mit Chili gewürzt, so kann es unerträglich scharf schmecken. Tränende Augen und ein Brennen im Hals können die Folge sein.

Schärfegrad

Auch das Kleinschneiden der Chilischoten ohne Handschuhe ist nicht empfehlenswert, da dies zu Hautreizungen und Brennen auf der Haut führen kann. Frische Chilischoten sollte man daher lieber mit Handschuhen schneiden.

Das Tückische an den Chilischoten ist, dass man nicht genau weiß, wie scharf sie sind. Die Schärfe variiert nämlich. Daher sollte man zuerst mit einer geringen Menge frischer Chilischoten beginnen und langsam steigern, sofern die Schärfe noch nicht ausreichend ist.

Chili-Öl herstellen

Mit wenigen Zutaten kann man sich selbst ein Chili-Öl zum Würzen zubereiten. Dazu benötigt man

und brät diese Gewürze kurz in der Pfanne an. Gleichzeitig erwärmt man Sonnenblumenöl und vermischt dann alles miteinander. Sobald das Öl abgekühlt ist, kann es abgefüllt werden.

Cumin (Kreuzkümmel)

Kreuzkümmel benötigt ein mildes Klima, um gedeihen zu können. Schon darin unterscheidet sich der Kreuzkümmel, auch Cumin genannt, deutlich vom normalen Kümmel. Die Pflanzen sehen sich zwar ähnlich und sind auch miteinander verwandt, doch geschmacklich ist Kreuzkümmel wesentlich milder und kann daher gut mit anderen Gewürzen kombiniert werden.

Verwendung

Während dieses Gewürz bei uns noch eher selten verwendet wird, werden im Mittelmeerraum und vor allem in arabischen Ländern viele Speisen damit gewürzt. Kein Wunder, denn der leicht scharfe Geschmack des Kreuzkümmels passt bestens zu deren Gerichten.

Kreuzkümmel enthält ein ätherisches Öl, das das Gericht, das mit dem Gewürz verfeinert wurde, leichter verdaulich macht. Gerade fettige Speisen werden mit Kreuzkümmel wesentlich bekömmlicher.

In unseren Supermärkten findet man meist den gemahlenen Kreuzkümmel. Möchte man Kreuzkümmelsamen kaufen, so sollte man Fachhändler oder auch einen türkischen Supermarkt aufsuchen. Nur wenn der Kreuzkümmel in einer fest verschließbaren Dose dunkel aufbewahrt wird, verliert er sein Aroma nicht.

Curry

Im Gegensatz zu vielen anderen Gewürzen besteht Curry nicht nur aus einer Pflanze, sondern ist eine Mischung aus mehreren einzelnen Gewürzen. Jeder Hersteller, jedes Land, hat seine eigene Currymischung. So ist es nicht verwunderlich, dass Curry in Italien anders schmeckt als in Deutschland.

Im Currygewürz sind beispielsweise

enthalten. Das eine Gewürz gibt den Farbton, andere bestimmen den Geschmack. Die gelbe Farbe des Currygewürzes kommt beispielsweise vom Kurkuma. Bis zu zwanzig einzelne Zutaten kann eine Currymischung haben.

Verwendung in der Küche

  • Möchte man ein Fleischgericht mit Curry scharf abschmecken, so sollte man beim Kauf des Gewürzes darauf achten, dass der Chilianteil recht hoch ist.
  • Besonders aromatisch schmeckt ein Gericht, wenn im Currygewürz ein hoher Anteil von Nelken oder Zimt enthalten sind.
  • Limetten hingegen erzeugen einen sauren Geschmack des Currygewürzes.

Welches Currygewürz man bevorzugt, hängt natürlich davon ab, welches Gericht man damit würzen möchte, aber auch von den eigenen Vorlieben. Grundsätzlich können sowohl Fleisch- als auch Gemüse- und Fischgerichte mit Curry gewürzt werden.

Zu früh sollte man das Currypulver nicht in den Topf oder die Pfanne geben, da es sonst verbrennt und bitter wird. Curry braucht immer ein wenig Flüssigkeit, um den Geschmack perfekt entfalten zu können.

Dill

Im Gegensatz zur Currymischung schmeckt Dill immer gleich. Dill hat einen sehr aromatischen und herben Geschmack, weshalb man ihn sehr häufig bei unterschiedlichen Gerichten einsetzt. Gerade Fisch wird gerne mit Dill gewürzt, weil sich der Kräutergeschmack perfekt mit dem Fischgeschmack ergänzt.

Verkaufsformen

Auch Salate wie zum Beispiel ein Gurkensalat können mit frischem Dill verfeinert werden.

Natürlich gibt es auch getrockneten Dill zu kaufen, doch dieser schmeckt weniger aromatisch als der frische oder der tiefgekühlte. Tiefgekühlter Dill ist sehr praktisch, weil er immer griffbereit ist und portionsgerecht entnommen werden kann.

Man kann Dill auch ohne großen Aufwand im eigenen Gemüsebeet pflanzen. Wichtig ist nur, dass der Dill ein windstilles und gleichzeitig sonniges Plätzchen benötigt, um gut wachsen zu können. Sofern man den Dill nicht komplett verbrauchen kann, kann man ihn auch problemlos einfrieren.

Gesunde Inhaltsstoffe

Dill ist sehr gesund, weil viel Natrium und Kalium darin enthalten ist. Zudem hat dieses Küchenkraut auch eine heilende Wirkung. Es

  • wirkt appetitanregend
  • lindert Verdauungsbeschwerden und
  • wirkt bei stillenden Müttern milchfördernd.

Estragon

Estragon schmeckt sehr intensiv und aromatisch und enthält ein ätherisches Öl. Je nachdem, welche Sorte Estragon man verwendet, ist die Konzentration dieses Öls höher oder niedriger. So hat Estragon aus Frankreich mehr ätherisches Öl als russischer Estragon.

Je mehr ätherisches Öl im Estragon enthalten ist, desto aromatischer schmeckt dieses Küchenkraut. Geschmacklich passt Estragon gut zu Petersilie und Dill, weshalb diese drei Küchenkräuter gerne kombiniert werden.

Frischer Estragon

Wenn man die Wahl hat, so sollte man zu frischem Estragon greifen. Dieser ist zwar nicht so lange haltbar wie getrockneter, dafür schmeckt er deutlich intensiver. Kurz vor Beginn der Blütezeit geernteter Estragon schmeckt besonders aromatisch. Sofern man also selbst Estragon im Garten anpflanzt, sollte man ihn zu dieser Zeit ernten.

Verwendung in der Küche

Früher wurde Estragon gerne zur Behandlung von Rheuma verwendet. Im Gegensatz zu einigen anderen Kräutern schmeckt Estragon besonders gut, wenn er mit dem Essen gekocht wird und nicht erst kurz vor Ende der Kochzeit hinzugefügt wird. Alle Gerichte, die mit Estragon gewürzt werden, sind leichter verdaulich, weil Estragon die Verdauung anregt.

Mit Estragon können

  • Salate verfeinert
  • Pilzgerichte abgeschmeckt oder auch
  • Gerichte mit Geflügelfleisch gewürzt

werden.

Estragonessig

Estragonessig wiederum kann als Grundlage einer Salatsoße verwendet werden. Diesen kann man auch relativ einfach selbst zubereiten. Dazu mischt man Essig mit Estragon und lässt dies etwa zwei Monate ziehen. Nach dieser Zeit seiht man den Essig durch ein Sieb und kann den Estragonessig dann bereits verwenden.

Fenchel

Fenchel ist die klassische Knolle gegen Blähungen. Schon Babys kann man Fencheltee verabreichen, wenn der Bauch zwickt.

Verwendung in der Küche

Doch auch in der Küche ist Fenchel eine gern gesehene Zutat. Er schmeckt sehr intensiv, weshalb er allerdings nicht alle Geschmäcker trifft. Fenchel kann sowohl für Fleisch- als auch für Fisch- und Gemüsegerichte zum Würzen verwendet werden.

Fenchel ist als Samen, aber auch häufig in Broten enthalten.

Inhaltsstoffe

Fenchel schmeckt ebenso wie der Estragon frisch am besten. Während man die Knolle selbst als Gemüse zum Kochen verwenden kann, werden die Blätter eher als Gewürz gesehen. Fenchel enthält sehr viel

Verantwortlich für seine verdauungsfördernde Eigenschaft ist das ätherische Öl.

Gewürznelken

Erntet man die noch nicht geöffneten Blüten des Gewürznelkenbaumes und trocknet diese anschließend, so werden daraus die Gewürznelken, die wir gerne in der Weihnachtszeit verwenden. Mit der Blume namens Nelke ist die Gewürznelke nicht verwandt.

Verwendung in der Naturheilkunde

Gewürznelken sind äußerst geschätzte Blütenknospen in der Naturheilkunde. Sie haben entzündungshemmende Eigenschaften und wirken der Hautalterung entgegen. Zudem wirkt die Gewürznelke schmerzlindernd, was sich sofort bemerkbar macht, wenn man Zahnschmerzen hat und auf einer Nelke kaut.

Verkaufsformen

Im Supermarkt erhält man die Gewürznelke als eigenständiges Gewürz oder auch in Kombination mit anderen Gewürzen als Gewürzmischung. Es handelt sich dann entweder um ganze getrocknete Blütenknospen oder auch um gemahlene Nelken. Man zählt die Gewürznelke zum "Prisengewürz", weil man davon immer nur geringe Mengen zum Würzen süßer und herzhafter Speisen verwendet.

Verwendung

Gerade in der Weihnachtszeit sind Gewürznelken wieder sehr beliebt. Sie verfeinern den Gewürzkuchen, sind häufig Zutat von Lebkuchen oder verfeinern einen Punsch. Aber auch Geflügel- und Wildgerichte werden gerne mit Gewürznelken abgeschmeckt.

Zudem passt der Geschmack der Gewürznelken auch sehr gut zu

  • Suppen
  • Soßen und
  • allen Gemüsegerichten, die Rotkohl beinhalten.

Ingwer

Um Ingwer als Gewürz zu erhalten, wird die Ingwerwurzel getrocknet und gemahlen. Dieses Ingwergewürz schmeckt weniger intensiv als die Ingwerwurzel, wird aber trotzdem gerne verwendet.

Verwendung in der Küche

Ingwergewürz schmeckt pikant und wird gerne zum Würzen von

  • Kuchen
  • Getränken, aber auch von
  • Fleischgerichten

verwendet. Besonders beliebt ist der Ingwer in der asiatischen Küche. Man kann aber auch einen Apfelkuchen mit frischem Ingwer sowie zusätzlich mit Ingwerpulver verfeinern. Der Tee aus dieser besonderen Knolle hilft aber auch gegen Reiseübelkeit, die zum Beispiel bei einer Schifffahrt oder beim Autofahren auftreten kann.

Ingwer ist auch in Pulverform sehr gesund, weil er unter anderem Magnesium und Kalium enthält.

Kalmus

Kalmus ist eine Heilpflanze, wird aber auch in der Küche als Würzmittel verwendet. Die Pflanze wächst an Ufern und ähnelt den Schilfhalmen. Sie benötigt viel Sonne zum Wachsen.

In der Küche wird vor allem der pulverisierte Wurzelstock verwendet. Dieser enthält ein ätherisches Öl, das sehr intensiv schmeckt.

Verwendung in der Küche und der Naturheilkunde

In der Küche wird das Gewürz Kalmus meist wie Muskatnuss verwendet. So können damit sowohl Getränke wie zum Beispiel Honigwein oder auch verschiedene Speisen gewürzt werden. Doch sollte man die Wirkung des Kalmus nicht unterschätzen.

Falsch angewendet kann die Wurzel Halluzinationen oder auch Nierenschäden hervorrufen. In der Naturheilkunde wird Kalmus gerne bei

eingesetzt.

Kapern

Wesentlich bekannter sind die Kapern, die am Kapernstrauch wachsen. Es handelt sich dabei um Blütenknospen, die einzeln von Hand gepflückt werden. Direkt nach der Ernte können Kapern aber noch nicht gegessen werden.

Sie müssen erst einige Stunden trocknen und dann eingelegt werden. Auf diese Weise werden die Blütenknospen konserviert. Dabei entsteht aber gleichzeitig auch der unvergleichliche Geschmack der Kapern, der zwei Stoffen zu verdanken ist.

Je kleiner die Kapern sind, desto besser ist ihre Qualität. Auch geschmacklich sind kleine Kapern den großen vorzuziehen, obwohl auch die großen ihren ganz eigenen Geschmack haben.

Verwendung

Gerade in den Mittelmeerländern gibt es kaum ein Gericht ohne Kapern. So wie bei uns Gewürze wie Salz und Pfeffer zum Kochen dazugehören, so verwendet man hier die Kapern als Würzmittel. Während bei uns überwiegend eingelegte Kapern verkauft werden, verwendet man dort jedoch gesalzene Kapern.

Kapern haben eine appetitanregende Wirkung. Daher werden sie in Südeuropa gerne als kostenlose Vorspeise in den Restaurants gereicht oder auch dort zu Hause vor dem eigentlichen Essen serviert. Detailliertere Informationen zu diesem Gewürz erhalten Sie hier.

Kerbel

Kerbel findet man in vielen Gärten. Die Blätter erinnern an den Geschmack von Anis und Petersilie. Der Kerbel blüht zwischen Mai und Juni; im August und September wird er gesammelt.

Verkaufsformen

Kerbel ist frisch, getrocknet und tiefgekühlt erhältlich. Wenn man die Wahl hat, so sollte man jedoch unbedingt zum frischen Kerbel greifen, weil dieses Küchenkraut sowohl beim Trocknen als auch beim Einfrieren sehr viel Aroma verliert.

Selbst wenn man Kerbel einlegt, schmeckt er bei weitem nicht mehr so aromatisch wie frischer Kerbel. Hat man frischen Kerbel, den man nicht sofort zubereiten möchte, so sollte man ihn in ein feuchtes Küchentuch wickeln und dann in den Kühlschrank legen. So bleibt er einige Tage lang aromatisch frisch.

Wächst Kerbel im eigenen Gemüsegarten, so sollte man wissen, dass man die grünen Blätter unbedingt vor der Blüte ernten muss. Sonst schmeckt der Kerbel ungefähr so aromatisch wie getrockneter oder eingefrorener, nämlich fast gar nicht.

Ursprung und Inhaltsstoffe

Ursprünglich kommt der Kerbel aus Südosteuropa, Westasien und Südrussland. Mittlerweile wächst und gedeiht er in ganz Europa und Nordamerika. Ab Mitte März bis August erhält man ihn auch auf dem Wochenmarkt oder in Obst- und Gemüsegeschäften.

Der Kerbel ist eng mit der Petersilie verwandt und seine Blätter erinnern auch an deren Aussehen. Zu seinen wichtigsten Inhaltsstoffen zählen

Kerbel enthält zudem viel

  • Vitamin C und
  • Kalzium.

Auch ein ätherisches Öl ist enthalten, sodass Kerbel die Verdauung reguliert.

Verwendung in der Küche

Kerbel schmeckt anisähnlich und etwas süßlich. Es passt besonders zu herzhaften Gerichten und verleiht den Speisen eine besondere Note. Die zarten und filigranen Blättchen verleihen

  • Salaten und
  • Suppen,

aber auch

einen frischen Geschmack. Kerbel kann beim Kochen gut mit anderen Kräutern kombiniert werden. Ausnahmen sind lediglich Thymian und Basilikum.

Wie viele andere Kräuter und Gewürze sollte man Kerbel nur kurze Zeit kochen, da er sonst sein Aroma verliert. Es empfiehlt sich also, erst kurz vor Ende der Kochzeit den Kerbel dazuzugeben. Alternativ kann man das Gericht auch erst mit klein geschnittenem Kerbel bestreuen, kurz bevor man es serviert.

In vielen deutschen Regionen ist eine Kerbelsuppe, die am Gründonnerstag gegessen wird, als Tradition bekannt. Er ist auch fester Bestandteil der französischen Kräutermischung "Fines herbes". Vielen Rezepten verleiht erst der Kerbel die besondere Note.

Verwendung als Heilkraut

Aber nicht nur wegen seines Geschmacks, sondern auch wegen seiner Heilwirkung zählt der Kerbel zu den bewährten Gewürzen. Zu seinen Hauptwirkungen zählen

  • blutreinigende
  • blutbildende
  • stoffwechselfördernde und
  • entwässernde

Eigenschaften. Weiterhin ist er

  • harntreibend
  • schleimlösend und
  • schweißtreibend.

In der Pflanzenheilkunde verwendet man ihn bei

Er kurbelt den Kreislauf an und hat eine Vielzahl von gesundheitsfördernden Eigenschaften. Bei einem Insektenstich können frisch zerriebene Kerbelbätter Linderung bringen.

Weiterhin eignet sich der Kerbel für eine Frühjahrskur. Der Körper wird entschlackt und der Stoffwechsel kommt in Schwung.

Hauptsächlich durch seine ätherischen Öle und Bitterstoffe regt der Kerbel die Nierentätigkeit an und bringt die Verdauung in Gang.

Knoblauch

In fast jeder Küche findet man Knoblauch, auch wenn nicht jeder begeistert ist, wenn sein Essen damit gewürzt wurde. Vom Knoblauch wird die weiße Knolle in der Küche verarbeitet, die wiederum aus einzelnen Zehen besteht.

Verkaufsformen

Je nachdem, ob man gerne mild oder doch lieber scharf isst, sollte man beim Einkauf auf die Knoblauchsorte achten, die man zum Würzen verwenden möchte. Knoblauch hält sich nicht besonders lange frisch. Alternativ zum frischen Knoblauch kann man auch Knoblauchöl oder Knoblauchpulver zum Würzen verwenden.

Verwendung

Möchte man seinem Gericht nur eine minimale Knoblauchnote verleihen, so kann man übrigens auch den Kochtopf, die Pfanne oder die Schüssel (je nach Gericht) mit Knoblauch einreiben. Die Knoblauchzehen müssen also gar nicht unbedingt mitgekocht oder gebraten werden, wenn man den Knoblauchgeruch nicht mag.

Brät man Knoblauch in der Pfanne an, so sollte man dies nicht bei hohen Temperaturen tun, weil der Knoblauch sonst viel von seinem aromatischen Geschmack einbüßt und scharf wird. Legt man Knoblauch aber in Milch ein, bevor man ihn zubereitet, so vertragen ihn auch Menschen mit empfindlichem Magen.

Der charakteristische Geruch und Geschmack des Knoblauchs stammt vom darin enthaltenen ätherischen Öl. Knoblauch ist allgemein sehr gesund und sollte daher regelmäßig zum Würzen verwendet werden.

So eignet sich Knoblauch zum Verfeinern von

  • Suppen
  • Fleisch- und
  • Fischgerichten
  • Nudelsoßen und auch
  • Salatdressings.

Wer den Knoblauchgeschmack besonders gerne mag, kann auch eine Knoblauchsuppe zubereiten.

Liebstöckel

Liebstöckel wird bis zu zwei Meter hoch und wächst auch im eigenen Gemüsegarten problemlos. Da das Gewürz ähnlich wie "Maggi" riecht, wird es auch gerne als Maggi-Kraut bezeichnet.

  • Die Samen sind häufig eine Zutat in Broten,
  • während man die Liebstöckelblätter gerne zum Würzen von Salatdressings, aber auch von Fisch- und Fleischgerichten verwendet.

Liebstöckel schmeckt scharf und würzig und im Gegensatz zu manch anderen Kräutern äußerst intensiv. Selbst die Wurzeln dieser Pflanze kann man essen, indem man sie trocknet. Dieses Gewürz ist dann häufig in Wurst zu finden.

Verkaufsformen

Liebstöckel kann problemlos getrocknet und dadurch lange Zeit haltbar gemacht werden. Zwar büßen die Blätter etwas an Geschmack ein, doch ist dieser noch immer so intensiv, dass man es verschmerzen kann. Die getrockneten Wurzeln und Samen hingegen schmecken nach dem Trocknen sogar noch intensiver als im frischen Zustand.

Liebstöckel enthält ein wertvolles ätherisches Öl, das die Verdauung reguliert. So ist es kein Wunder, dass Liebstöckel in der Naturheilkunde bei Darmbeschwerden angewendet wird.

Lorbeer

Vom Lorbeer werden sowohl die Blätter als auch die Früchte zum Würzen verwendet.

Verkaufsformen

Die Blätter riechen angenehm aromatisch. Man kann sie frisch oder auch getrocknet verwenden. Selbst nach dem Trocknen geht das in den Lorbeerblättern enthaltene ätherische Öl nicht verloren.

Unterschied zwischen frischen und getrockneten Blättern ist jedoch, dass die getrockneten weniger bitter schmecken. Hat man frischen Lorbeer, den man nicht sofort verbrauchen kann, so kann man ihn in ein feuchtes Tuch einwickeln und dann in den Kühlschrank legen. So ist der Lorbeer auch nach Wochen noch frisch.

Neben getrockneten Lorbeerblättern kann man Lorbeer auch als Pulver kaufen. Dieses ermöglicht eine gute Dosierung beim Würzen. Verwendet man die Lorbeerfrüchte zum Würzen, so geben diese dem Gericht eine gewisse Schärfe und gleichzeitig etwas Bitteres.

Verwendung in der Küche und Naturheilkunde

  • Lorbeer passt geschmacklich sehr gut zu Fleisch wie Wild, Geflügel und Rind.
  • Aber auch Eintöpfen gibt der Lorbeer das gewisse Etwas.

Beim Würzen sollte man jedoch bedenken, wie intensiv der Lorbeer ist. Weniger ist hier mehr, man sollte sehr vorsichtig würzen.

Wer unter Appetitlosigkeit leidet, sollte sein Essen mit Lorbeer würzen, denn dieser wirkt appetitanregend. Brüht man sich mit den Lorbeerblättern einen Tee auf, so hilft dieser gegen Blähungen.

Als Faustregel kann man sich merken, dass man pro Gericht nur etwa ein Lorbeerblatt zum Würzen benötigt.

Löffelkrautblätter

Löffelkraut kann auch im heimischen Gemüsegarten wachsen. Es handelt sich um eine Pflanze mit wenig Anspruch; regelmäßiges Gießen erhöht jedoch die Blätteranzahl. Und genau diese verwendet man in der Küche zum Würzen.

Löffelkraut schmeckt scharf und würzig. Die Blätter enthalten viel Vitamin C und regulieren zudem die Verdauung. Wächst Löffelkraut im eigenen Garten, so kann man die Blätter auch im Winter ernten und auf diese Weise seinen Körper mit Vitaminen gegen die Erkältungskrankheiten schützen.

In der Naturheilkunde schätzt man das Löffelkraut zur Behandlung von Harnwegsinfektionen.

Verwendung in der Küche

In der Küche verwendet man aber nicht nur die Blätter des Löffelkrauts, sondern auch die Blüten. Meist werden diese nur als Dekoration verwendet, sie können aber auch gegessen werden.

Die Löffelkrautblätter gibt man entweder im Ganzen in den Salat oder schneidet sie klein und würzt damit die fertig gekochte Suppe oder den warmen Gemüseauflauf.

Majoran

Bekannter als das Löffelkraut ist der Majoran. Man findet dieses Gewürz in Wurstwaren, würzt aber auch sehr gerne Fleischgerichte damit. Besonders deftige Gerichte kann man mit Majoran ideal verfeinern, so zum Beispiel auch Eintöpfe.

Verwendung in der Küche

Majoran schmeckt ähnlich wie Kampfer, nämlich leicht bitter, aber sehr aromatisch. Wird ein Gericht mit Majoran gewürzt, so wirkt dies verdauungsfördernd und regt den Appetit an.

Frischer Majoran riecht deutlich intensiver als getrockneter, wobei man auch den getrockneten Majoran sehr gut zum Würzen verwenden kann. Lediglich gemahlener Majoran schmeckt nur noch wenig würzig. Getrockneten Majoran kann man beispielsweise kurz vor dem Servieren über eine Kartoffelsuppe streuen.

Beim Würzen sollte man jedoch bedenken, wie intensiv Majoran schmeckt. Eine Prise dieses Küchenkrautes genügt, um den eigentlichen Geschmack des Gerichtes nicht zu verfälschen, sondern zu unterstreichen.

Muskat

Der Muskatnussbaum ist ein riesengroßer Baum von bis zu 18m Höhe. Daran wachsen runde Früchte, in deren Innerem sich das Gewürz Muskatnuss befindet.

Verwendung in der Küche

Muskatnuss schmeckt leicht bitter und eignet sich daher nicht nur für die herzhafte, sondern auch für die süße Küche. Gerade in der Weihnachtszeit wird Muskatnuss wieder sehr beliebt, wenn es ans Backen, zum Beispiel von Gewürzkuchen, geht. Muskat ist aber auch das klassische Gewürz zum Verfeinern von

Verwendet man eine ganze Muskatnuss, so muss diese zuerst gerieben werden, bevor man sie als Würzmittel verwenden kann. Einfacher geht es mit bereits geriebenem getrocknetem Muskat.

Egal ob man frisch geriebenen oder getrockneten Muskat bevorzugt, eine Prise reicht in der Regel zum Würzen vollkommen aus. Muskat ist nämlich sehr aromatisch, und schnell gelangt davon zu viel ins Essen. In der Naturheilkunde verwendet man Muskat gerne zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden.

Macis - Verwendungsmöglichkeiten der Muskatblüte als Gewürz und Heilmittel

Auch die Muskatblüte, Macis genannt, kann zum Würzen verwendet werden. Macis, oft auch Mazis geschrieben, kennen nur die wahren Köche. Während Oregano, Basilikum oder Muskat in vielen Küchen zu finden sind, ist Macis relativ unbekannt.

Herstellung

Hergestellt wird es aus dem Samenmantel des Muskatbaumes. Das Innere dieses Samenmantels ist die Muskatnuss. Macis wird getrocknet und dann gemahlen oder gelangt als ganze Blüten in den Handel. Die ganzen Blüten werden mitgekocht und dann meist vor dem Servieren wieder entfernt. Grundsätzlich können alle Speisen, die mit Muskat gewürzt werden können, auch mit Macis gewürzt werden.

Verwendungsmöglichkeiten

Geschmacklich ist Macis absolut mit Muskat zu vergleichen. Kein Wunder, denn beide Gewürze stammen vom gleichen Baum. Macis schmeckt aber milder als Muskat.

In der niederländischen Küche wird dieses Gewürz sehr gerne verwendet. Und auch die in Bayern so beliebte Weißwurst wird mit Macis gewürzt. Aber auch süße Kuchen wie zum Beispiel den Weihnachtsstollen kann man mit Macis verfeinern. Da es aber trotzdem noch intensiv schmeckt, sollte man sparsam mit dem Gewürz umgehen.

Macis als Heilpflanze

Neben der Verwendung als Gewürz wird Macis aber auch als Heilpflanze angewandt. Verdauungsbeschwerden, Magenkrämpfe oder auch Infekte der oberen Atemwege sollen mit dieser Heilpflanze therapierbar sein.

Macis enthält aber auch ein ätherisches Öl, das beispielsweise gegen Entzündungen verwendet werden kann. So positiv die Heilwirkung sein mag, in der Schwangerschaft sollte man lieber darauf verzichten. Eine zu hohe Dosis Macis kann nämlich zu einer Fehlgeburt führen.

In normaler Dosierung angewendet, kann man durch Macis die Verdauung anregen. Werden also Speisen mit diesem Gewürz verfeinert, so liegen sie nicht wie "Blei" im Magen. Zuviel Macis hingegen kann zu Halluzinationen und/oder Kopfschmerzen führen.

Der Übergang zwischen einem Gewürz und der Heilpflanze Macis ist fließend, und im Zweifel sollte man einen Heilpraktiker zurate ziehen.

Gemahlen erhält man Macis in vielen Supermärkten. Wer jedoch die ganzen Blüten verwenden möchte, der wird eher über das Internet oder in Asialäden fündig. Die ganzen Blüten kann man auch selbst mahlen, indem man sie bei Bedarf im Mörser frisch zerkleinert. Die Blüten sind nichts Alltägliches, sodass man zugreifen sollte, wenn man sie zufällig in einem Geschäft sieht.

Oregano

Während viele Kräuter und Gewürze frisch am aromatischsten sind, sollte man Oregano lieber getrocknet verwenden; in diesem Zustand schmeckt es nämlich noch intensiver als frisch. Oregano wächst in Ländern mit mildem Klima, weil er die Wärme zum Wachsen benötigt.

Verwendung in der Küche

So ist es nicht verwunderlich, dass gerade Gerichte aus den Mittelmeerländern gerne mit Oregano gewürzt werden. Dazu zählen zum Beispiel

  • die Tomatensoße
  • die Pizza
  • Suppen oder
  • Gemüsegerichte.

Man kann Oregano sehr gut mit anderen Kräutern und Gewürzen kombinieren, lediglich zusammen mit Majoran sollte man ihn nicht verwenden. Während andere Kräuter und Gewürze oft erst ganz zum Schluss über die Speisen gestreut werden, darf Oregano ruhig mitkochen. Mindestens eine Viertelstunde dauert es nämlich, bis sich der ganze Geschmack entfaltet.

Mit dem Würzen sollte man jedoch äußerst sparsam sein, eben weil Oregano sehr intensiv schmeckt. Geruch und Geschmack des Oregano wirken appetitanregend.

Oregano enthält ein ätherisches Öl, weshalb dieses Gewürz in der Naturheilkunde gerne zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden in Form eines frisch aufgebrühten Tees verwendet wird.

Griechischer und mexikanischer Oregano

Es gibt auch griechischen und mexikanischen Oregano. Der mexikanische Oregano wird beispielsweise als Würzmittel für ein Chili con Carne verwendet. Gerade der mexikanische Oregano hat jedoch nicht viel mit dem Oregano zu tun, den wir kennen. Er schmeckt eher wie Thymian.

Petersilie

Petersilie wird aber nicht nur gerne als Küchenkraut zum Würzen verwendet, sondern auch als Dekoration. Es gibt sie als krause oder glatte Petersilie, beides wird bei uns sehr gerne verwendet. Ursprünglich kam die Petersilie aus den warmen Mittelmeerländern, doch heute wächst sie in fast jedem Gemüsegarten.

Nicht nur die Blätter der Petersilie werden verwendet, sondern auch die Wurzeln. Diese sind oft Teil des Suppengrüns.

Glatte und krause Petersilie

Glatte und krause Petersilie unterscheiden sich aber nicht nur in ihrem Aussehen, sondern auch im Geschmack. Wer besonders intensive Petersilie möchte, der sollte die glatte Variante des Küchenklassikers bevorzugen. Allerdings hält sich diese nicht so lange frisch wie die krause Petersilie.

Hier muss zwischen Geschmack und Haltbarkeit abgewogen werden. Bei uns wird jedoch trotzdem häufiger die krause Petersilie verwendet.

Verwendung in der Küche

Mit Petersilie können

  • Suppen
  • Salatsoßen und
  • vor allem auch Fischgerichte

verfeinert werden. Jedoch sollte man wissen, dass die Petersilie ihren charakteristischen Geschmack schnell verliert, wenn sie zu lange gekocht wird. Daher sollte man sie erst kurz vor dem Servieren über die heißen Speisen streuen.

Wächst die Petersilie im heimischen Gemüsegarten oder vor dem Küchenfenster, so sollte man die Blätter immer nach Bedarf abschneiden. Hat man zu viel Petersilie geerntet oder im Supermarkt gekauft, so hält sie sich wenige Tage frisch, wenn man sie in einem feuchten Tuch eingewickelt in den Kühlschrank legt.

Alternativ kann man natürlich auch getrocknete Petersilie verwenden, doch diese hat kaum mehr das Aroma, das frische Petersilie enthält. Eine gute Alternative ist jedoch tiefgekühlte Petersilie, die man portionsweise entnehmen kann.

Inhaltsstoffe

Petersilie kann gut mit anderen Kräutern kombiniert werden. Sie enthält viele Vitamine und Mineralstoffe, sodass man dieses Küchenkraut regelmäßig verwenden sollte. Petersilie enthält ein ätherisches Öl, das sich positiv auf die Nierenfunktion auswirkt.

Schwangeren Frauen wird jedoch der Genuss von Petersilie häufig abgeraten, da diese vorzeitige Wehen auslösen könnte. Auch die Darmtätigkeit und die Funktion der Gebärmutter werden nämlich von diesem ätherischen Öl beeinflusst.

In der Naturheilkunde wird die Petersilie auch gerne als harntreibendes Mittel eingesetzt. Zudem hat die Petersilie eine appetitanregende Wirkung.

Rosmarin

Auch der Rosmarin ist ein Küchenklassiker und Teil der "Kräuter der Provence". Wie auch viele andere Gewürze, stammt der Rosmarin aus dem Mittelmeerraum. Rosmarin sieht ähnlich aus wie Tannennadeln, nur sind die einzelnen "Nadeln" viel dünner.

Rosmarin schmeckt herb und besonders aromatisch, wenn man ihn zur Zeit der Blüte oder wenige Tage später erntet. Auch im Rosmarin ist ein ätherisches Öl enthalten; dieses wirkt verdauungsfördernd.

Rosmarin ist sowohl frisch als auch getrocknet erhältlich. Getrockneter Rosmarin schmeckt nicht mehr so aromatisch wie frischer, kann aber noch sehr gut zum Würzen verwendet werden.

Verwendung in der Küche

Gerne gibt man einen ganzen Rosmarinzweig zum Gekochten dazu und serviert diesen anschließend als Dekoration. Schmorgerichte können auf diese Weise gut gewürzt werden. Getrockneten Rosmarin gibt man hingegen erst kurz vor dem Servieren dazu, da dieser sein ohnehin schon vermindertes Aroma sonst völlig verlieren würde.

Grundsätzlich können alle Gemüse-, Fleisch- und Fischsorten mit Rosmarin gewürzt werden, die gebraten oder gegrillt werden. Ein Klassiker, der ohne Rosmarin nicht auskommen würde, ist das Ratatouille.

Safran

So unterschiedlich sind diese beiden Kräuter. Für ein paar Gramm Safran muss man recht tief in die Tasche greifen, während man den Sauerampfer mit ein wenig Glück sogar kostenlos ernten kann.

Anbau und Ernte

Schon seit Jahrhunderten gilt Safran als ein wertvolles Gut und war sogar der Grund für kriegerische Auseinandersetzungen zwischen Völkern. Die Herstellung von Safran ist besonders teuer, dies rechtfertigt somit auch den hohen Preis.

Die Safranpflanze erreicht eine Größe zwischen 10 und 30 cm und blüht im Herbst mit schönen violetten Blüten. In diesen Blüten befinden sich die "Stempel", die die Grundlage des Safrangewürzes bilden. Oft sind es drei rot-orangefarbene und stark aromatisch riechende Stempelfäden. Diese Fäden dienen auch häufig als Färbungsmittel.

Die Stempel werden getrocknet und können dann als Gewürz verwendet werden. Ein Kilogramm Safran benötigt über 150.000 Blüten - eine schier unvorstellbare Menge. Geerntet wird natürlich in Handarbeit, wobei ein Arbeiter nur wenige Gramm pro Tag schafft.

Nachdem Safran nur einmal jährlich blüht, erfolgt die Ernte dieses teuren Gewürzes natürlich auch nur in dieser kurzen Zeit der Blüte. Für ein Gramm reinen Safran zahlt man im Schnitt etwa zwanzig Euro.

Verwendung in der Küche

Das Gewürz lässt das Herz jedes Kochfreundes höher schlagen. Zum einen beflügelt Safran die Geruchsinne jedes Gourmets und zum anderen verleiht die Verwendung des Gewürzes vielen Gerichten eine einzigartige Färbung. Safran schmeckt etwas scharf und bitter, doch meist schmeckt man dies nicht heraus.

Typische Gerichte, die mit Safran zubereitet werden, sind zum Beispiel die Paella oder auch das Risotto alla milanese. Die teuren Stempelfäden des Safrans finden aber nicht nur bei herzhaften Gerichten ihre Anwendung, auch viele Süßspeisen erhalten durch den einmaligen Geschmack des Safrans eine ganz besondere Note.

Schon bei der Zubereitung des Teiges für Süßspeisen wie

wird das besondere Gewürz mit in den Teig gegeben. Auch

können mit Safran hergestellt werden.

  • In den Mittelmeerländern wird Safran für das Anrichten von Meeresfrüchten verwendet.

  • Als Färbungsmittel ist Safran für Geflügel, Lammfleisch und Fisch geeignet und rundet den Geschmack des Fleisches durch seinen Aroma zusätzlich ab.

    In südlichen Ländern Europas ist in Reisgerichten wie Paella Safran ein häufig benutztes Färbungsmittel. Alkoholfreie Getränke, Liköre, pflanzliche Öle und Käse werden in vielen Ländern mit Safran gefärbt.

Als intensives Gewürz kann Safran herzhafte Gerichte und Süßspeisen schnell bitter schmecken lassen, wenn die richtige Dosierung nicht eingehalten und beachtet wird. Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollte das Gewürz behutsam eingesetzt werden. Milch oder auch Wasser können zu Verdünnung dienen.

In der Regel wird eine ideale Wasserlösung durch eine Mischung im Verhältnis 120 ml Wasser und 1g Gewürz hergestellt. Ausreichend eingeweicht ist die Lösung nach ca. 15 bis 20 Minuten fertig.

Als Heilmittel

Safran diente jedoch den Menschen seit je her als Heilmittel. Heute weiß man, dass Safran sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System sowie das Magen-Darm-System und die Psyche auswirkt. Außerdem fördert er die Menstruation.

In diesem Gewürz befindet sich ein ätherisches Öl, das jedoch zerstört wird, wenn dauerhaft Licht daran kommt. Deshalb sollte Safran in einem dunklen Gefäß aufbewahrt werden.

Sauerampfer

Sauerampfer wächst in wilden Wiesen, in denen der Boden ständig feucht ist. Er sieht ähnlich aus wie Blattspinat, weil er längliche Blätter hat. Man kann den Sauerampfer auch selbst zu Hause anbauen.

Dabei sollte man jedoch beachten, dass die Blüten, die im Frühjahr zu sehen sind, gestutzt werden sollten. Anderenfalls wird die Pflanze während der Blütezeit weniger mit Nährstoffen versorgt.

Alternativ greift man auf Züchtungen zurück, die nicht blühen. Besonders mild schmeckt der Blutampfer. Diesen verwendet man beispielsweise gerne für einen Salat.

Verwendung in der Küche

Im Gegensatz zu vielen anderen Kräutern und Gewürzen kann Sauerampfer nur frisch verwendet werden. Man kann ihn aber viele Monate lang ernten, sodass dies zu verschmerzen ist. Besonders gut schmecken die jungen Blätter; diese kann man in schmale Streifen schneiden oder auch klein hacken.

Dann eignen sie sich als Würzmittel für Suppen und Soßen und sind auch eine Zutat der Frankfurter Grünen Soße. Daneben kann man die Sauerampferblätter aber auch kochen und als Püree servieren. Lediglich das dabei entstehende Wasser sollte man nicht mitessen.

Sauerampfer ist reich an Vitamin C und regt zudem den Appetit an.

Schnittlauch

Schnittlauch eignet sich sowohl zum Würzen warmer als auch zur Verfeinerung von kalten Speisen. Ohne großen Aufwand kann man Schnittlauch zu Hause anpflanzen und hat so immer frische lange Halme zum Würzen.

Verkaufsformen

Schnittlauch ist zwar eine Lauchart, schmeckt jedoch nicht so intensiv wie Lauch. Frischer Schnittlauch schmeckt mit Abstand am besten. Er sollte daher immer kurz vor dem Servieren über die Speisen gestreut werden, um nicht seinen unvergleichlichen Geschmack zu verlieren.

Schnittlauch, den man nicht mehr verwenden kann, kann man aber auch problemlos einfrieren. Alternativ kann auch gleich tiefgekühlter Schnittlauch gekauft werden, den man portionsweise entnehmen kann.

Von gehacktem Schnittlauch sollte man lieber die Finger lassen und diesen auch nicht selbst hacken. Schnittlauch sollte in kleine längliche Stücke geschnitten werden. Dies kann man entweder mit einem Messer oder auch mit einer Schere machen.

Verwendung in der Küche

Geschmacklich passt Schnittlauch zu fast allem, was man in der Küche zaubern kann. Man kann

  • ihn auf ein Butterbrot streuen
  • Suppen und Soßen damit verfeinern oder auch
  • Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichte damit abschmecken.

Auch in Salaten macht sich Schnittlauch sehr gut.

Chinesischer Schnittlauch

Eine Variante des Schnittlauchs ist der Chinesische Schnittlauch. Großer Unterschied zu dem Schnittlauch, der bei uns am häufigsten zu finden ist, besteht darin, dass man diesen auch dünsten und kochen kann.

Schnittlauch, egal in welcher Sorte, enthält viel Vitamin C und wirkt appetitanregend. Außerdem wird durch den Verzehr von Schnittlauch die Verdauung auf natürliche Weise gefördert.

Thymian

Thymian wird zwar auch gerne zum Würzen deutscher Speisen verwendet, hauptsächlich findet man ihn jedoch in der mediterranen Küche. Verwandte des Thymian sind Oregano und Majoran. Thymian enthält ein ätherisches Öl.

Je nachdem, welche Sorte Thymian man verwendet, schmeckt dieser

  • frisch
  • scharf
  • würzig oder auch
  • mild.

Verkaufsformen

Praktisch ist es, wenn der Thymian im eigenen Garten oder auf dem Balkon wächst. So kann man ihn immer dann frisch ernten, wenn man ihn benötigt. Alternativ dazu gibt es Thymian auch getrocknet zu kaufen.

Getrocknet schmeckt Thymian übrigens intensiver als im frischen Zustand. Frischen Thymian, den man nicht komplett verbrauchen kann, kann man auch problemlos einfrieren.

Verwendung in der Küche

Beim Kochen kann man einen Thymianzweig einfach hinzufügen und vor dem Servieren entfernen. In vielen Wurstsorten ist Thymian enthalten. Aber auch Fleisch oder Fisch können damit gewürzt werden. Gut passt Thymian auch in einen Kräuterquark.

Besonders fettreiche Gerichte sollte man mit Thymian würzen. Dieser sorgt dafür, dass das Essen nicht stundenlang wie ein Stein im Magen liegt.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Fresh potted herbs © Valda - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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