Sauerampfer - Verwendung und gesundheitliche Aspekte

Korb mit weißen Blumen auf grüner Wiese

Harmoniert sehr gut mit Eiern, Kartoffeln und Fleischgerichten

  • ,
  • von Paradisi-Redaktion

Die meisten Menschen kennen Sauerampfer aus der berühmten Frankfurter Soße. Sein säuerlicher Geschmack verleiht vielen Gerichten die besondere Note. Außerdem hat er auch eine heilkräftige Wirkung und wird daher häufig in der Pflanzenheilkunde eingesetzt.

Der Sauerampfer ist eine recht anspruchslose Pflanze und gedeiht am besten auf einem nährstoffreichen und feuchten Boden. Meistens kennt man ihn wild von Spaziergängen auf Wiesen, er wird aber auch kultiviert. Seine großen lanzettartigen Blätter haben einen säuerlichen Geschmack.

Verwendung als Küchengewürz

Normalerweise werden die frischen jungen Blätter verwendet, man kann den Sauerampfer aber auch trocknen, allerdings verliert er dann an Aroma und Wirkstoffen. Sauerampfer passt gut zu

Sauerampfer schmeckt aber auch zu

Wie schon erwähnt, ist er auch Bestandteil der grünen Frankfurter Soße, die als Goethes Leibspeise bekannt ist. Man isst sie zu hartgekochten Eiern und Kartoffeln oder zu dünnen Rindfleischscheiben und Kartoffeln.

Mögliche Gefahren

Sauerampfer enthält sehr viel Vitamin C und eine große Menge an Eisen. Allerdings enthält er auch hoch konzentriert Oxalsäure. Deshalb sollte er bei Eisenmangel nicht angewendet werden, weil die Oxalsäure die Eisenaufnahme hemmt. Außerdem begünstigt die Oxalsäure die Bildung von Blasen- und Nierensteinen.

Gerade bei Kindern besteht bei einem reichhaltigen Genuss der Blätter eine Gefahr der Oxalatvergiftung. Auch die in ihm enthaltenen Alkalisalze wirken in hohen Dosen giftig. Weiterhin ist auch bei bestimmten Erkrankungen Vorsicht geboten, zum Beispiel bei Herz-, Lungen-, Magen- und Nierenerkrankungen.

Verwendung als Heilmittel

Ansonsten war der Sauerampfer aber schon im Altertum als Heilmittel bekannt. Bei den alten Ägyptern, im antiken Griechenland und bei den Römern wurde er genutzt, um fettreiche Speisen auszugleichen. Ebenso nutzten ihn beispielsweise Seefahrer wegen seines hohen Vitamin C Gehalts, um Skorbut vorzubeugen. Weiterhin schrieb man ihm eine fiebersenkende Wirkung zu.

In der modernen Pflanzenheilkunde hat der Sauerampfer einen festen Platz. Er hilft unter anderem bei Verdauungsstörungen. Durch den hohen Gehalt an Vitamin C stärkt er das Immunsystem und hilft auch bei Frühjahrsmüdigkeit.

Er wird frisch gegessen oder als Frischsaft zubereitet, man kann ihn aber auch frisch oder getrocknet als Tee zubereiten.

Man sagt ihm

  • blutreinigende
  • blutbildende
  • adstringierende und
  • harntreibende

Eigenschaften nach. Deshalb wird er bei

eingesetzt. Weiterhin hilft er bei

Auch bei

wird er eingesetzt. Durch seine entschlackende Wirkung eignet er sich auch hervorragend zu Frühjahrskuren und zur Ergänzung bei Abnehmkuren.

Spezielle Kräuter & Gewürze

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Quellenangaben

  • Bildnachweis: basket © ivan kmit - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Weitere Artikel zum Thema