Rosenkohl

Wenn man Rosenkohl selbst im Garten pflanzen möchte, so kann man ihn durchaus bis zum ersten Frost wachsen lassen. So bekommt er einen besonders guten Geschmack. Rosenkohl ist sehr kalorienarm und enthält viele Vitamine und Mineralstoffe.

Der Rosenkohl wird in der Regel gekocht verzehrt; man kann ihn beispielsweise auch überbacken

Anbau

Rosenkohlpflänzchen kann man entweder mit Samen selbst heranziehen oder die fertigen Pflänzchen im Gartenmarkt kaufen. Ab Anfang Juni kann der Rosenkohl draußen angepflanzt werden. Damit er gut wachsen kann, sollte man den Boden zuerst düngen, bevor man ihn einpflanzt. Auch bis zur Ernte muss die Erde regelmäßig gehackt und gedüngt werden. Regelmäßiges Gießen ist für ein gutes Wachstum ebenfalls notwendig.

Wie auch andere Kohlsorten, schmeckt der Rosenkohl am besten, wenn man ihn kurz nach dem ersten Frost erntet. Grund dafür ist, dass die Kälte einen Teil der Stärke, die sich im Rosenkohl befindet, in Zucker umwandelt und der Kohl daher dann milder schmeckt. Solange eine relativ gleichbleibende Temperatur herrscht, kann man den Rosenkohl im Beet lassen, bis man ihn benötigt.

Was der Rosenkohl jedoch nicht mag, sind starke Temperaturschwankungen. In diesem Fall sollte man ihn komplett ernten. Alles, was man nicht sofort verarbeiten kann oder möchte, kann man auch einfrieren. Dazu muss der Rosenkohl zuerst geputzt werden. Dann friert man ihn entweder direkt ein oder verarbeitet ihn und gibt ihn dann in den Gefrierschrank. Frischen Rosenkohl kann man nur wenige Tage im Kühlschrank lagern.

Gesundheitswert und Zubereitungsmöglichkeiten

Rosenkohl enthält auf 100 Gramm nur 36 Kalorien und ist somit ein sehr gesundes und kalorienarmes Gemüse. Außerdem enthält diese Kohlsorte viel Vitamin C, was besonders im Winter für den Körper wichtig ist. Daneben sind auch reichlich Mineralstoffe wie Magnesium und Kalzium im Rosenkohl zu finden.

Wenn man im Supermarkt Rosenkohl kaufen möchte, erhält man in der Regel nur die kleinen grünen Röschen, die nur wenige Zentimeter Durchmesser haben. Bevor man diese Rosenkohlröschen zubereitet, sollte man die weiße Schnittstelle unten noch etwas weiter abscheiden.

Man kann den Rosenkohl entweder als Salat essen oder ihn kochen. Die meisten Inhaltsstoffe bleiben erhalten, wenn dieses Kohlgemüse nur schonend gedämpft wird.

Richtig putzen und lecker zubereiten

Die äußeren Blätter werden - wie auch beim Blattsalat - weggeworfen. Dabei können die kleinen Blättchen mit dem Finger abgezupft werden oder von unten vorsichtig mit einem Messer weggeschnitten werden.

Stiel einschneiden

Möchte man den Rosenkohl zum Beispiel als Beilage verwenden und ihn im Ganzen kochen oder dünsten, so muss man den weißen Stiel in Form eines Kreuzes einschneiden. Anderenfalls würde dieser Stiel nicht weich werden.

Soll der Rosenkohl im Kochtopf gekocht werden, dann gibt man ihn in ein mit Muskat und Salz sowie einem Stück Butter gewürztes Kochwasser. Die Kochzeit beträgt etwa zwanzig Minuten.

Rosenkohl in herzhafter Sauce

Eine Alternative zum frischen Rosenkohl ist auch tiefgefrorener. Dieser muss auftauen und wird dann im Kochtopf gekocht oder gedünstet. Aus Zutaten wie Kräuter- und normaler Butter, Salz und Muskat stellt man eine leckere Sauce her, in der man den weichen Rosenkohl einige Zeit lang immer wieder wendet, bis die Sauce am Rosenkohl haftet. Je nach Geschmack kann man den Kohl dann so lange weiter braten, bis er eine leicht bräunliche Kruste bekommt.

Überbackener Rosenkohl

Überbackener Rosenkohl ist ebenfalls sehr beliebt und eine schnell gekochte Mahlzeit. Man benötigt dazu normale Créme frâiche sowie eine Crème frâiche mit Kräutern, Salz, Pfeffer, Muskat und Käse zum Überbacken.

Diese Zutaten werden miteinander verrührt und über den zuvor gekochten Rosenkohl gegeben. Schon kann die Auflaufform in den Backofen geschoben werden.

Rosenkohl-Lasagne

Auch eine Rosenkohl-Lasagne kann man aus diesem vielseitig verwendbaren Kohlgemüse kochen. Man benötigt dazu eine Bechamélsauce und verwendet den Rosenkohl sowie weitere Gemüsesorten wie zum Beispiel Champignons oder Paprika für die Gemüsesauce und gibt die Saucen abwechselnd auf die Lasagnenudeln.

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