6. September 2011
Rote Grütze ist ein beliebter Nachtisch und deswegen auch sehr bekannt. Dass es auch eine grüne Grütze gibt, wissen viele jedoch nicht.
Dabei muss sich die grüne Grütze geschmacklich keinesfalls hinter der großen Schwester verstecken. Während die rote Grütze aus rotem Obst hergestellt wird, benötigt man für eine grüne Grütze grüne Früchte wie Kiwis und Stachelbeeren. Neben diesen beiden Zutaten gehören Zucker, Speisestärke, Apfelsaft und Weißwein in das Dessert. Wie viel Zucker man benötigt, hängt davon ab, wie süß bzw. reif die Früchte sind. Das Obst wird kleingeschnitten und zusammen mit den übrigen Zutaten außer der Speisestärke erwärmt. Nun muss die grüne Grütze so lange köcheln, bis das Obst zerfallen und dickflüssig ist. Zum Schluss wird die Masse noch mit Speisestärke vermischt und nach einer weiteren kurzen Kochzeit kann sie in Dessertschälchen gefüllt werden. Wer die Grütze besonders fein haben möchte, kann sie durch ein Sieb drücken. Viele bevorzugen jedoch auch Obststückchen in ihrer grünen Grütze, so dass dieser Vorgang nicht unbedingt notwendig ist.
Wer gerne Pistazien isst, kann unter die fertige grüne Grütze auch ein paar gehackte Pistazien rühren. Serviert wird die grüne Grütze mit Sahne, Vanillesauce oder Vanilleeis. Statt der Stachelbeeren kann man auch einen Apfel verwenden. Eine weitere Variation der grünen Grütze sieht so aus: Man verwendet Kiwis, Stachelbeeren und zusätzlich grüne Weintrauben. Statt des Apfelsaftes wird Saft aus grünen Trauben verwendet. Essen Kinder mit, dann kann man statt des Weißweines auch mehr Apfelsaft nehmen.
Wer die grüne Grütze nicht selbst kochen möchte, kann auch ein Fertigprodukt aus dem Kühlregal kaufen. Hier sind jedoch meist viele Zusatzstoffe und zu viel Zucker enthalten. Außerdem kann man bei selbstgekochter grüner Grütze verschiedene Obstsorten verwenden und so den Geschmack und die Konsistenz immer wieder verändern. Unabhängig davon enthält eine selbstgekochte grüne Grütze aus vielen frischen Früchten deutlich mehr Vitamine als ein Fertigprodukt, das wahrscheinlich niemals richtige Früchte gesehen hat.
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