Kiwis

Kletterpflanze, die auch Chinesische Stachelbeere genannt wird

Ursprünglich kommt die Kiwi aus Südchina, sie wird aber hauptsächlich in Neuseeland, Frankreich und den USA angebaut. Die Kiwifrucht enthält viel Vitamin C und das eiweißlösende Enzym Actinidin, welches die Verdauung von Eiweißen erleichtert.

Frische aufgeschnittene Kiwi auf weißem Hintergrund
envie d'un kiwi ? © Frédéric T. - www.fotolia.de

Die Kiwi-Früchte wachsen am Actinidia deliciosa, dem Chinesischen Strahlengriffel. Das Gewächs ist eine ausdauernde, verholzte, lianenartig wachsende, sommergrüne Schlingpflanze mit vier bis fünf Zentimeter großen Blüten. Die Früchte davon sind die bekannten Kiwis.

Herkunft und Verbreitung

Ursprünglich stammen die Pflanzen aus China. Im Jahre 1904 importierte die Lehrerin Mary Isabel Fraser die erste Samen nach Neuseeland. 1910 wurden die ersten Früchte dieser Pflanze auf neuseeländischen Boden geerntet.

Der Gartenbauwissenschaftler Hayward Wright züchtete verschiedene Sorten der Frucht und nannte diese zuerst Chinesische Stachelbeere. Der Begriff "Kiwi" wurde erst 1950 aus vermarktungstechnischen Gründen, in Anlehnung des neuseeländischen Vogels eingeführt.

Der Name Kiwi hat sich inbesondere im deutschsprachigen Raum durchgesetzt, im angloamerikanischen Bereich wird oft von der Kiwifruit gesprochen, um Verwechslungen mit den neuseeländischen Einwohnern vorzubeugen.

Anbau

Zu den wichtigsten Kiwi-Anbauländern neben

  • Neuseeland

zählen heute

der weltweit führende Produzent,

Inhaltsstoffe

Kiwis sind sehr nahrhaft und gesund. Auf 100 g Frucht kommen 71 mg

Weiterhin sind

in der Kiwi enthalten. Rohe Kiwis vertragen sich nicht mit Milchprodukten. Sie enthalten das eiweißspaltende Enzym Actinidin, welches die Milchspeisen innerhalb weniger Minuten bitter werden lässt.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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