Sauermilchkäse und Brot nach dem Sport verbessern die Regeneration der Muskeln

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  • von Paradisi-Redaktion
Gebeugter Arm mit dicker Kurzhantel

Viele Leistungssportler setzen nicht nur vor dem Training auf Nahrungsergänzungsmittel, sondern im Besonderen auch danach. Der beanspruchte Körper soll so die Energie und die Nährstoffe bekommen, die er zur Regeneration benötigt. Mediziner gehen jedoch schon länger davon aus, dass man auf die Tabletten und Shakes verzichten kann, wenn man stattdessen gezielt auf die Ernährung achtet. Dies zeigte sich nun auch einer aktuellen Studie.

Weißbrot liefert Kohlenhydrate, Sauermilchkäse die Eiweiße

An ihr nahmen Männer teil, die zwar allesamt gesund, aber nicht überdurchschnittlich sportlich waren. Man bat sie nun, eine Laufstrecke von zehn Kilometern zu absolvieren. Diesen Versuch führte man mit mehrtägigen Pausen insgesamt drei Mal durch.

Beim ersten Durchlauf wurde nach dem Training keine besondere Ernährung angeordnet. Nach dem zweiten Lauf aßen alle Teilnehmer 80 Gramm Weißbrot und nach dem dritten Mal gab es 40 Gramm Weißbrot und dazu 30 Gramm Sauermilchkäse. Das Weißbrot lieferte dabei die Kohlenhydrate und der Sauermilchkäse die Eiweiße.

Kombination aus Weißbrot und Sauermilchkäse verbessert Kreatinkinasewerte

Nach jedem Durchlauf wurde der Kreatinkinasewert bei den Teilnehmern gemessen. Dieser CK-Wert gibt an, wie stark die Muskeln in Mitleidenschaft gezogen wurden. Dabei zeigte sich ein interessanter Zusammenhang zur Ernährung unmittelbar nach dem Training. Die Werte waren allein durch das Weißbrot bereits niedriger als beim ersten Durchlauf ohne Ernährungsempfehlung. Nach der Kombination aus Weißbrot und Sauermilchkäse waren die Kreatinkinasewerte aber noch besser.

Daraus leiten die Forscher ab, dass die gute Kombination aus Kohlenhydraten und Eiweißen den Muskeln die nötigen Nährstoffe zur schnellen Regeneration liefert. So werden sie vor überlangen Heilphasen und Folgeschäden besser geschützt. Gesunde Hobbysportler benötigen dafür auch keine teuren und teils vielleicht sogar schädlichen Nahrungsergänzungsmittel.

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