Joghurt - Sorten und Verwendungsmöglichkeiten

Als Joghurt bezeichnet man Milch, die durch spezielle Milchsäurebakterien verdickt wird. Er ist eine beliebte und nahrhafte Zwischenmahlzeit, wird aber auch in zahlreichen Gerichten verwendet. Man unterscheidet mehrere Joghurtsorten. Informieren Sie sich überunterschiedliche Joghurtsorten und lesen Sie, wie und wo man Joghurt verwenden kann.

Wissenswertes über Joghurt

Joghurt - Merkmale und Geschmack

Bei Joghurt handelt es sich um Milch, die man durch spezielle Milchsäurebakterien verdickt. Erhältlich ist Joghurt entweder als Fruchtjoghurt in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen oder als Naturjoghurt.

Wie schmeckt Joghurt?

Der Geschmack von Joghurt ist fein und zartsäuerlich. Hervorgerufen wird der Geschmack durch spezielle Milchsäurebakterien, die die Eigenschaft besitzen, die Milch nur teilweise gerinnen zu lassen. Dabei wird das Eiweiß Molke, welches in der Molke gelöst bleibt, von den festen Milchstoffen umhüllt, wodurch der typische frische Joghurtgeschmack entsteht.

Beschaffenheit von Joghurt

Joghurt stellt man sowohl als Trinkjoghurt als auch als löffelfesten Joghurt her. Dabei unterscheidet man zwischen vier Fettgehaltsstufen. Dazu gehören

  • Magermilch mit einem Fettgehalt von höchstens 0,3 Prozent
  • fettarme Milch mit einem Fettgehalt von 1,5 bis 1,8 Prozent
  • Vollmilch mit 3,5 bis 4 Prozent Fett sowie
  • Sahnejoghurt, der aus Sahne hergestellt wird. Letzterer enthält mindestens zehn Prozent Fett.

Herstellung und Sorten von Joghurt

Bei Joghurt handelt es sich um ein Naturprodukt aus Milch. Mit Ausnahme der Milchsäurebakterien sind keine weiteren Zutaten erforderlich. Allerdings behandelt man die Joghurts zumeist weiter, um

  • ihre Haltbarkeit zu verlängern
  • andere Geschmacksrichtungen zu bekommen oder
  • die Standfestigkeit zu verbessern.

Zu diesem Zweck findet eine Anreicherung mit Zusätzen statt. Zu den verschiedenen Joghurtsorten gehören

  • Fruchtjoghurt
  • Joghurt mit Bindemittel, der mit Stärke oder Gelatine verdickt wird
  • Joghurt mit Milcheiweiß, bei dem man Milcheiweiß für eine bessere Standfestigkeit beimischt
  • wärmebehandelter Joghurt, den man zweifach erhitzt, damit er länger haltbar ist sowie
  • probiotischer Joghurt, der mit neu gezüchteten Milchsäurebakterien angesetzt wird.

Probiotischer Joghurt gilt auch als gesundheitsfördernd. Hier informieren wir über Merkmale und Wirkung.

Geschmacksrichtungen für den Joghurt - von Erdbeere bis Pistazie

Joghurt gibt es in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen in unseren Supermärkten zu kaufen. Alternativ kann man sich den Fruchtjoghurt jedoch auch selbst zubereiten.

Für den kleinen Hunger zwischendurch kann man zwischen unzählig vielen verschiedenen Joghurts wählen. Neben den Naturjoghurts mit unterschiedlichem Fettgehalt gibt es auch die deutlich beliebteren Fruchtjoghurts, die ebenfalls einen unterschiedlich hohen Fettgehalt und zusätzlich auch unterschiedliche Fruchtmengen enthalten.

Naturjoghurt

Am gesündesten ist es, sich einen Naturjoghurt zu kaufen und diesen nach Belieben mit frischen Früchten oder selbst zubereitetem Fruchtmus zu verfeinern.

Die beliebtesten Fruchtjoghurtsorten

Alternativ kann man den fertigen Fruchtjoghurt auch direkt im Supermarkt kaufen. Hier gibt es viele verschiedene Sorten. Am beliebtesten sind wohl die Erdbeerjoghurts, dicht gefolgt von Sorten wie

oder Kombinationen aus

Alternativen zum Fruchtjoghurt

Wer keinen Fruchtjoghurt kaufen möchte, kann auch zwischen Joghurtsorten wie

  • Stracciatella
  • Kaffee
  • Nuss Schokolade oder
  • Keks

wählen. Daneben sind auch viele Joghurts mit Vanille verfeinert. So gibt es zum Beispiel Joghurts mit Rhabarber und Vanille, Erdbeere und Vanille oder Mango und Vanille.

Saisonjoghurts

Viele Joghurthersteller bieten auch Joghurtsorten an, die nur in den Sommer- oder nur in den Wintermonaten erhältlich sind. Um die Weihnachtszeit herum erhält man beispielsweise den mit Bratapfel verfeinerten Joghurt oder einen Lebkuchenjoghurt. Beides sind sehr beliebte Sorten.

Im Sommer sind dafür Joghurts mit Rhabarber oder Kokos begehrt. Auch Joghurts mit Pistazie stehen bei vielen Menschen regelmäßig im Kühlschrank.

Fertige Müsli-Joghurts

Viele bevorzugen auch Joghurtsorten, die mit Müsli verfeinert sind. So gibt es fertige Joghurts mit Bircher Müsli oder auch Joghurts, die Obst in Kombination mit Müsli enthalten.

Unterschiedliche Joghurtarten

Neben dem Naturjoghurt, dem Fruchtjoghurt und dem Joghurt zum Trinken gibt es aber auch noch diverse Joghurtspeisen, die man ohne Naturjoghurt gar nicht zubereiten könnte. Ein Beispiel aus der griechischen Küche ist Tsatsiki, die kalte Vorspeise oder Beilage zu Fleischgerichten. Aber auch das Dressing auf unserem Salatteller enthält in vielen Fällen unter anderem Joghurt als Zutat.

Naturjoghurt

Naturjoghurt ist bestens geeignet, wenn man eine Diät macht oder sich unabhängig davon gesund ernähren möchte. Trotzdem sollte man beim Kauf darauf achten, welchen Fettgehalt der Naturjoghurt hat.

Er ist im Gegensatz zu Fruchtjoghurt deutlich gesünder, weil er weniger Kalorien und andere Zusätze enthält. Wer also auf seine Ernährung achten möchte, der sollte bei der Vielzahl an unterschiedlichen Joghurts schon genau hinsehen, welche Produkte er kauft.

Zusammensetzung

Naturjoghurt ist reich an gesundem Kalzium, das wichtig für unsere Knochen ist. Im Prinzip findet man in Naturjoghurt aber die gleichen Nährstoffe wie auch in Milch, denn auch diese enthält unter anderem Kalzium. Besonders für die Darmflora ist Naturjoghurt sehr gesund. Wer also unter Verdauungsbeschwerden leidet, sollte zu Joghurt greifen.

Bezüglich der Zutaten eines Naturjoghurts ist die Liste nur sehr kurz. Neben Milch oder auch Sahne enthält der Naturjoghurt nur noch Milchsäurebakterien. Im Gegensatz zu den Fruchtjoghurts, die teilweise auch noch Geschmacksverstärker oder Aromen enthalten können, braucht man bei einem Naturjoghurt also nicht unbedingt auf die Zutatenliste achten. Was bei Naturjoghurts aber zu beachten ist, ist der Fettgehalt, der sich deutlich unterscheiden kann.

Fettgehalt z.B. von Magermilchjoghurt, fettarmem Joghurt, Sahnejoghurt und Co.

Der fettärmste Naturjoghurt hat höchstens 0,5 Prozent Fett. Er wird aus entrahmter Milch hergestellt und ist aufgrund seines geringen Fettgehaltes recht dünnflüssig. Ein Naturjoghurt dieser Sorte wird auch als Magermilchjoghurt bezeichnet. Etwas mehr Fett enthält der so genannte fettarme Joghurt, der einen Fettgehalt zwischen 1,5 und 1,8 Prozent hat. Der geringere Anteil an Fett wird jedoch meistens mit höheren Zuckermengen ausgeglichen, so dass fettarme Joghurts in der Regel nicht gesünder als ein normaler Joghurt sind.

Normaler Naturjoghurt hat einen Fettgehalt von 3,5 Prozent oder auch darüber. Als Sahnejoghurt bezeichnet man Naturjoghurt, der einen deutlich höheren Fettgehalt, nämlich über 10 Prozent hat. Derartiger Joghurt wird auch als "Rahmjoghurt" verkauft. Er ist sehr dickflüssig und cremig, eignet sich aufgrund seines Fettgehaltes aber nicht unbedingt für eine Diät.

Auch der griechische Joghurt gehört zu den Sahnejoghurts. Damit der griechische (und genauso auch der türkische) Joghurt derart cremig wird, wird dem Joghurt bei der Herstellung die Flüssigkeit entzogen. Er enthält sehr viel Eiweiß und Kalzium und ist somit als gesunder Nachtisch sehr gut geeignet.

Mögliche Kombinationsmöglichkeiten

Wem Naturjoghurt pur zu säuerlich ist, der kann sich den Joghurt ganz nach Belieben süßen. Dazu gibt man entweder ein bisschen Honig oder auch einen Löffel Marmelade hinein. Stattdessen oder auch zusätzlich kann man sich Müsliflocken in den Joghurt rühren und/oder ihn mit frischen Obststückchen oder selbstgemachten Smoothies verfeinern.

So vermischt ist der Naturjoghurt das ideale Frühstück oder auch ein Snack für zwischendurch. Selbst Kinder mögen ihn dann gerne als Brotzeit mit in den Kindergarten oder die Schule nehmen.

Fruchtjoghurt

Fruchtjoghurt ist bei den Verbrauchern deutlich beliebter als der Naturjoghurt. Er wird zu den Milchmischerzeugnissen gezählt. Fruchtjoghurt ist aber nicht gleich Fruchtjoghurt, und wer auf seine Ernährung achten möchte, der sollte die Inhaltsstoffe der Joghurtbecher und -gläser vergleichen.

Acht von zehn Bechern Joghurt, die ein Supermarkt verkauft, sind Statistiken zufolge Fruchtjoghurts. Daran sieht man, wie beliebt diese sind. Der Unterschied zwischen einem Fruchtjoghurt und einem Naturjoghurt besteht darin, dass im Fruchtjoghurt Fruchtstückchen oder auch nur Fruchtzubereitungen beinhaltet sind. Wie viel Früchte in einem Becher Joghurt enthalten sind, ist unterschiedlich, und auch die Bezeichnungen unterscheiden sich dahin gehend.

Zusammensetzung

  • Wenn auf dem Joghurtbecher "Fruchtjoghurt" steht, so müssen mindestens sechs Prozent Früchte enthalten sein. Andere Bezeichnung ist auch der "Joghurt mit Früchten".
  • Weniger Früchte enthält der "Joghurt mit Fruchtzubereitung", nämlich nur etwa 3,5 Prozent.
  • Noch weniger sind im "Joghurt mit Fruchtgeschmack" enthalten.

Wer Wert auf gesunde Ernährung legt, der sollte also zum Fruchtjoghurt bzw. dem Joghurt mit Früchten greifen. Das Problem an Joghurt mit Fruchtzubereitung besteht darin, dass der Begriff "Fruchtzubereitung" verschiedene Zutaten beinhalten kann. Beträgt die Menge an Fruchtzubereitung weniger als zwei Prozent der Gesamtmenge, so muss der Hersteller nicht einmal angeben, was in der Fruchtzubereitung enthalten ist.

Ein Teil der Fruchtzubereitung können Früchte sein, die jedoch nicht zwingend etwas mit der Joghurtsorte zu tun haben müssen. Auch Fruchtrückstände sowie natürlich Zucker sind meist Bestandteil einer Fruchtzubereitung. Daneben fügen die Hersteller häufig auch noch Verdickungsmittel, Aromen und Konservierungsstoffe hinzu.

Gerade in besonders günstigen Fruchtjoghurtbechern findet man häufig Fruchtstückchen, die eigentlich nicht aus echten Früchten, sondern aus Geliermittel, Aromen und Säften bestehen.

Trinkjoghurt

Gerade für unterwegs ist ein Trinkjoghurt äußerst praktisch. Man findet ihn in kleinen Fläschchen im Kühlregal. Trinkjoghurt ist im Prinzip flüssiger Fruchtjoghurt. Man erhält ihn in verschiedenen Geschmacksrichtungen von unzählig vielen Herstellern.

Die Herstellung von Frucht- und Trinkjoghurt unterscheidet sich nur minimal, nämlich in der Menge der Trockenmasse. Bei der Produktion des Trinkjoghurts wird diese nicht erhöht, so bleibt der Joghurt flüssig und lässt sich gut trinken.

Gerade für unterwegs ist Trinkjoghurt natürlich sehr praktisch. Man braucht keinen Löffel zum Essen, sondern kann den Joghurt einfach aus dem Fläschchen trinken und dieses dann wegwerfen. Auch für Kinder als Pausensnack eignet sich der Trinkjoghurt perfekt, weil gerade Kinder oft keine Lust zum Löffeln haben.

Verwendung von Joghurt in der Küche

Joghurt lässt sich auf vielfältige Art genießen:

  • Wer den säuerlichen Naturjoghurt nicht mag, kann zu Fruchtjoghurt greifen.
  • Wer unterwegs keinen Löffel zur Hand hat, kauft sich einfach einen Joghurt zum Trinken.
  • Wer gerne Joghurt essen möchte, kann sich selbst aus einem Naturjoghurt einen Fruchtjoghurt herstellen, indem er frische Früchte sowie zum Beispiel etwas Honig hineingibt und verrührt.
  • Wer den Joghurt für unterwegs braucht, gibt etwas Wasser oder Milch dazu und hat einen Trinkjoghurt.
  • Und unabhängig davon kann man den Joghurt auch zum Kochen und Backen oder für die Zubereitung von Desserts verwenden.

Ob man beim Kauf zu Bioprodukten oder normalen Produkten greift, ist jedem selbst überlassen. Auf jeden Fall ist Joghurt gesund, wenn er keine Zusatzstoffe wie zum Beispiel Aromen oder Konservierungsstoffe enthält. Ob man dabei eher den fettarmen Joghurt bevorzugt oder lieber einen cremigen Joghurt löffelt, ist Geschmackssache.

Joghurt isst man am liebsten als Zwischenmahlzeit. Er eignet sich aber auch als schmackhaftes und zugleich gesundes Dessert. Darüber hinaus lässt er sich zum Verfeinern von zahlreichen Gerichten und Speisen beim Kochen oder Backen verwenden.

Joghurt im Tsatsiki

Tsatsiki ist eine kalte Vorspeise, zu der Brot gereicht wird. Dieser Dip besteht neben Naturjoghurt aus

Aber auch als Beilage zu einem Fleischgericht eignet sich Tsatsiki bestens. Wer diesen griechischen Dip selbst zu Hause zubereiten möchte, gibt Joghurt in ein Küchentuch und lässt die Flüssigkeit abtropfen. Die Salatgurke wird in Scheiben geschnitten, wobei die Kerne entfernt werden.

Nun salzt man die Gurkenscheiben ordentlich, ehe man sie nach einiger Zeit vorsichtig ausdrückt. Die Gurke schneidet man dann in kleine Stücke und vermischt sie mit dem Joghurt. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und reichlich Knoblauch.

Joghurt im Salatdressing

Joghurtdressing für Salate kann man in jedem Supermarkt kaufen oder auch selbst zubereiten. Dieses Dressing passt beispielsweise perfekt zu Gurkensalat; aber auch vielen anderen Salaten kann man damit das gewisse Etwas verleihen.

Als Zutaten benötigt man neben Naturjoghurt lediglich

Tipp: Verwendet man frisch gepressten Zitronensaft, so kann man seinem Joghurtdressing eine besonders fruchtige Note verleihen.

Joghurt in Torten und Desserts

Aber auch zum Backen kann man Joghurt sehr gut verwenden. So kann man den Joghurt mit einem Rührteig vermischen oder auch zu einer Creme für eine leckere Torte verarbeiten. Verwendet man Joghurt beim Tortenbacken, so hat dies den Vorteil, dass die Torte nicht ganz so sahnig schmeckt und dadurch auch weniger Kalorien enthält.

Genauso kann Joghurt aber auch Desserts verfeinern. Wer es gerne fruchtig-frisch mag, kann reife Bananen im Mixer cremig schlagen und mit einem Löffel Orangenmarmelade vermischen. Anschließend kommt Naturjoghurt hinzu, ehe man das Dessert schon auf Schälchen verteilen und mit kleinen Minzblättchen servieren kann.

Für die meisten Back- und Kochrezepte benötigt man Naturjoghurt, weil dieser relativ eschmacksneutral und daher vielseitig verwendbar ist.

Da er auch als Sojaprodukt erhältlich ist, eignet er sich zudem ausgezeichnet für Veganer. Wer Kinder hat, sollte darauf achten, den Joghurt nicht extra zu versüßen, da vor allem in Fruchtjoghurt-Sorten bereits reichlich Zucker vorhanden ist.

Peppen Sie Ihren Ernährungsplan mit Joghurt auf

Joghurt erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Selbst als Ersatz von Limonade oder Wasser wird Trinkjoghurt als Getränk zum Hauptgericht bestellt. Fällt die Wahl auf Joghurt, so stellt dies eine klare Verbesserung Ihrer Ernährung dar.

Joghurt als Alleskönner

Joghurt kann auf so vielseitige Art in der alltäglichen Ernährung eingesetzt werden und sorgt dabei alles andere als für Eintönigkeit im Geschmack oder Wiedererkennung in der Mahlzeit.

Vielzählige Gerichte erfinden den Einsatz von Joghurt nahezu immer wieder neu: ob

Joghurt stellt die gesunde Alternative zu vielen fettreichen Nahrungsmitteln und Zubereitungsvarianten dar. Wenn sich in Ihrer bisherigen Ernährung das Nahrungsmittel Joghurt eher in geringem Maße befunden hat, dann wird der vermehrte Einsatz von Joghurt anfänglich ungewohnt sein. In der türkischen, griechischen oder auch indischen Küche versteht sich Joghurt als ein wesentliches Basiselement der traditionellen Küche.

Durch die Wahl von fettarmem Joghurt wird Ihnen zudem die Möglichkeit geboten, Ihre Ernährung noch bewusster zusammenzustellen. Erkundigen Sie sich im Internet oder mit Hilfe von Kochbüchern, welche zahlreichen Gerichte, ob

mit Joghurt möglich sind. Sie werden ohne Zweifel erstaunt sein.

Leckere Joghurtgerichte

Geben Sie zum Beispiel anstelle von Vollmilch und Butter Joghurt in den Kartoffelbrei. Oder genießen Sie Ihr Müsli mal zur Abwechslung mit Joghurt und nicht mit Vollmilch.

Joghurt hat Milch gegenüber auch den Vorteil, dass Sie sich länger satt fühlen und nicht in Versuchung geraten, zwischen den Mahlzeiten an Snacks zu denken. Ein Mix aus frischem Obst kann schnell zu einem leckeren Frühlingsgericht werden, wenn Sie das Obst in Stückchen zerschneiden und Joghurt unterrühren.

Verzichten Sie beim Mittagessen auf schwere Saucen, die auf Butter basieren und reichen Sie stattdessen leicht gewürzten Joghurt oder eine Sauce, in der Joghurt die Basis darstellt. Auf diese Weise können Sie schnell und einfach einen hohen Anteil an Kalorien einsparen.

Verwenden Sie für Salate keine Mayonnaise, sondern Joghurt - pur oder mit Gewürzen abgeschmeckt. Eine Ersparnis um bis zu 800 Kalorien ist hierbei möglich.

Jegliche Dips eignen sich dazu, auf der Basis von Joghurt zubereitet zu werden. Entsprechende Rezepte sind schnell im Internet zu finden und leicht zuzubereiten.

Ein Smoothie kann ebenfalls mit Joghurt zubereitet werden - verwenden Sie anstelle von Eis Joghurt und lernen Sie die positive Geschmacksveränderung kennen. Wie Sie sehen, ist dem Einsatz von Joghurt nahezu keine Grenze gesetzt. Selbst im klassischen Kartoffelsalat können Sie auf Joghurt setzen und riskieren dabei keinen gravierenden Geschmacksverlust des Kartoffelsalates.

Gerichte ganz neu erfinden

Blicken Sie auf Ihre Gerichte, die Sie im Alltag für sich und Ihre Familie oder Freunde kochen und überlegen Sie, in welchen Gerichten die Zutat Joghurt eine kalorienreichere Zutat ersetzen kann. Probieren Sie neue Rezepte aus und schmecken Sie, wie viel Joghurtanteil in Ihren alltäglichen Ernährungsplan passt.

Gerichte können schnell an Leichtigkeit gewinnen, wenn Sie Joghurt einsetzen. In vielen Fällen wird der Austausch der bisher verwendeten Zutat nicht bemerkt, so dass sich eine Geschmacksminderung des Gerichtes durch den Einsatz von Joghurt nur in seltenen Fällen aufzeigt. Setzen Sie Ihrer Phantasie keine Grenzen und erweitern Sie Ihren Ernährungsplan um diese gesundheitsfördernde Komponente.

Joghurt stellt zudem eine kostengünstige Alternative dar. Er ist

  • sättigend
  • kalorienarm und
  • vielseitig einsetzbar.

Erfahren Sie das befreiende Gefühl einer bewussten, gesunden Ernährung kennen und entdecken Sie neue Lieblingsgerichte und Geschmacksvarianten durch den Einsatz von Joghurt.

Joghurt selbst herstellen

Joghurt lässt sich auch selbst herstellen. Man benötigt

  • einen Liter Milch (Kuhmlich, Ziegenmilch oder Sojamilch - je mehr Fett, desto cremiger später der Joghurt
  • zwei Esslöffel Naturjoghurt oder Joghurtpulver (später kann man diese Zutat durch den eigenen Joghurt ersetzen)
  • sterile Gläser
  • einen Topf

Man erhitzt die Milch auf etwa 90 Grad und lässt sie für fünf Minuten bei dieser Hitze köcheln. Danach kühlt man sie auf 50 Grad ab.

Nun gibt man den Naturjoghurt bzw. das Pulver in die Milch und verührt sie gründlich. Diese Mischung füllt man in die sterilen Gläser und veschließt diese. Sie sollten für die nächsten 12 Stunden einer konstanten Temperatur von 50 Grad ausgesetzt sein.

Am besten stellt man sie in den Ofen und kontrolliert regelmäßig die Temperatur. Wird es heißer als 50 Grad Celisus, sterben die Bakterien ab.

Nach dieser Zeitspanne schaltet man den Ofen aus und lässt die Gläser - bestenfalls über Nacht - darin stehen. Alternativ kann man sie mit einer heißen Wärmflasche unter eine dicke Decke legen.

Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht wurde, stellt man die Gläser in den Kühlschrank. Nach drei bis vier Tagen sollte man den Joghurt verzehren - möchte man eine weitere Portion machen, nimmt man 150 Gramm dieses Joghurts dafür. Nach sieben Malen allerdings empfiehlt es sich, frischen Joghurt zu nehmen, da die Bakterienmenge von Mal zu Mal verringert wird.

Fruchtjoghurt selbst herstellen

Wer sich gesunden Fruchtjoghurt selbst herstellen möchte, der kann sich in Naturjoghurt einfach kleine Obststücke schneiden. Wenn der Joghurt trotz süßem Obst noch zu säuerlich ist, so kann man ihn mit einem Klecks Honig oder einem Löffel Marmelade süßen.

Wer also einen gesunden Joghurt essen und zudem die Gewissheit haben möchte, dass nur "richtiges" Obst darin enthalten ist, der sollte sich seinen Fruchtjoghurt selbst mischen. In Studien hat man zudem herausgefunden, dass einige Hersteller unglaublicherweise Sägespäne in ihren Fruchtjoghurts verarbeiten.

Wie auch den Naturjoghurt so kann man auch den Fruchtjoghurt in verschiedenen Fettstufen kaufen. Der besonders fettarme Fruchtjoghurt ist relativ dünnflüssig, ein Fruchtjoghurt mit höherem Fettanteil dagegen cremig.

Trinkjoghurt selbst herstellen

Einziges Problem des sonst sehr gesunden Trinkjoghurts ist die enthaltene Zuckermenge. Bei einigen Herstellern ist diese viel zu hoch. Wer auf seine Ernährung achtgeben möchte, der sollte entweder zu Produkten mit einem geringen Zuckeranteil greifen oder aber den Trinkjoghurt selbst zubereiten. Dabei liegt es einem dann frei, viel oder wenig Zucker zuzufügen.

Für die Zubereitung des eigenen Trinkjoghurts kauft man einen Becher Naturjoghurt, schneidet vielleicht noch ein paar Früchte hinein oder rührt selbstgemachte Smoothies unter und süßt ihn nach Belieben mit Honig oder Marmelade. Wenn man kein frisches Obst im Haus hat, so kann man aber auch gefrorene Früchte verwenden und diese in pürierter Form unter den Naturjoghurt mischen. Selbst Säfte eignen sich dazu, den Naturjoghurt zu verfeinern.

Die dadurch erreichte Konsistenz reicht natürlich noch nicht, um den Joghurt zu trinken. Was schließlich nur noch fehlt, ist Flüssigkeit in Form von stillem Mineralwasser oder Milch. Man gibt aber nur gerade so viel Flüssigkeit dazu, bis man den Joghurt gut trinken kann.

Wer Trinkjoghurt selbst herstellt, weiß, welche Inhaltsstoffe sich darin befinden und kann ausschließen, dass man künstliche Aromen oder Konservierungsstoffe konsumiert. Der Arbeitsaufwand ist dabei verschwindend gering.

Geschichte des Joghurts

Der Begriff "Joghurt" stammt aus dem Türkischen, wo das Wort "Yogurt" für "gegorene Milch" steht. Seinen Ursprung hat der Joghurt auf dem Balkan. Dort stellte man ihn aus Ziegenmilch, Schafsmilch oder sogar Büffelmilch her.

Seit 1907 wird Joghurt auch in Deutschland produziert und verkauft. Es dauerte jedoch bis in die 30er und 40er Jahre, bis der Konsum deutlich zunahm. Bis in die späten 60er Jahre hatte er allerdings den Ruf einer reinen Diätspeise.

Mit der Einführung des Fruchtjoghurts gelang ihm jedoch der Durchbruch. Seitdem gehört er zu den gängigsten Lebensmittelprodukten, wobei er sich vor allem bei Frauen großer Beliebtheit erfreut.

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  • cheese salad traditional Greek dip © HP_Photo - www.fotolia.de

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