30. Juni 2010
Wer frischen Hummer bevorzugt, muss diesen vor dem Kochen fachgerecht töten. Er ist aber auch tiefgekühlt erhältlich.
Hummer kann sowohl tiefgekühlt als auch frisch erworben werden. Wer frischen Hummer bevorzugt, sollte jedoch bedenken, dass man das Tier vor dem Kochen töten muss. Dazu wird der Hummer mit dem Kopf in kochendes Wasser gelegt. Andere Tötungsvarianten, die in verschiedenen Ländern üblich sind, wie z.B. ein Stich mit dem Messer oder lebendiges Einfrieren, sind in Deutschland verboten. Damit der Hummer geschmacklich nicht ausgelaugt wird, sollte ein eigener Fond zubereitet werden, wozu man 4 Liter Wasser, zwei bis drei Teelöffel Meersalz, Karotten, Zwiebeln, zwei oder drei Knoblauchzehen, eine Lauchstange, Staudensellerie und einen Liter Weißwein verwendet. Gekocht wird der Hummer, bis es zu einer rötlichen Verfärbung seines dunkelblauen Chitinpanzers kommt. Danach wird er abgekühlt serviert.
Die Hummerpanzerstücke, die man als Karkasse bezeichnet, eignen sich auch für das Zubereiten von Hummersauce oder Hummerbutter.
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