24. Juni 2010
Als Grapefruits bezeichnet man eine Kreuzung aus Orangen und Pampelmusen. Sie zählen zu den Zitrusfrüchten.
Bei der Grapefruit (Citrus x aurantium), die zu den Zitrusfrüchten gehört, handelt es sich um eine Kreuzung aus Orange und Pampelmuse. Sie wächst am Grapefruitbaum, der zur Familie der Rautengewächse (Rutaceae) zählt. In Deutschland nennt man die Frucht auch Paradiesapfel.
Umgangssprachlich wird die Grapefruit häufig als Pampelmuse bezeichnet, was jedoch nicht korrekt ist. Die Grapefruit ist kleiner und dünnschaliger als die Pampelmuse und hat einen bitter-süßen Geschmack. Der Geschmack von richtigen Pampelmusen ist eher pappig-süß. Zudem sind sie in Deutschland kaum erhältlich.
Der Grapefruitbaum, an dem die Früchte wachsen, erreicht in der Regel eine Höhe von fünf bis sechs Metern. Seine ovalen Blätter haben eine dunkelgrüne Farbe und werden ca. 15 Zentimeter lang. Die Blüten, die zumeist in den Blattachseln oder in Blütenständen zusammenstehen, werden aus fünf Kelchblättern und fünf weißen Blütenblättern zusammengesetzt. Der Fruchtknoten hat eine ovale Form und setzt sich deutlich vom Griffel ab. Die Grapefruit besitzt zumeist eine gelbe Schale. Bei rotfleischigen Arten kann es auch zu einem rötlichen Ansatz auf der Schale kommen. Die durchschnittliche Größe der Frucht beträgt ungefähr zehn bis fünfzehn Zentimeter. Das bittere Fruchtfleisch wird in verschiedene Segmente unterteilt. Diese miteinander verwachsenen Segmente sind nicht leicht zu teilen. Die Fruchtfleischfarbe ist von Sorte zu Sorte unterschiedlich und reicht von hellgelb bis zu Rubinrot. Die Samen der Grapefruit sind im Inneren weiß und verfügen über einige Embryonen. Die meisten kommerziellen Sorten haben keine Kerne.
Bei den unterschiedlichen Grapefruitsorten unterscheidet man in zwei Hauptgruppen, die weißen und die roten Grapefruits. Zu den bekanntesten roten Sorten gehört die amerikanische Ruby. Die Sorten mit den höchsten Marktanteilen heißen Star Ruby, Flame und Rio Red. Die weißfleischigen Sorten stammen zumeist aus Europa. Deren Geschmack ist in der Regel ein wenig herber.
Bis ins Jahr 1950 war die Herkunft der Grapefruit unbekannt. Man vermutet, dass sie um 1750 auf Barbados entdeckt wurde. In der heutigen Zeit baut man sie in den meisten subtropischen Ländern der Erde an. Wichtigster Produzent der Zitrusfrucht sind die Vereinigten Staaten von Amerika, die einen Anteil von 60 Prozent an der Weltmarktproduktion haben. Wichtigste Produzenten für Europa sind Spanien, Zypern und Israel.
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