24. Juni 2010
Als Erbsen bezeichnet man eine nahrhafte Gemüseart. Sie zählen zur Familie der Hülsenfrüchtler.
Die Erbse (Pisum sativum) ist eine beliebte und nahrhafte Gemüseart, die zu den festen Bestandteilen des mitteleuropäischen Speiseplans gehört. Man nennt die Erbse auch Speiseerbse oder Gartenerbse. Sie gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae).
Bei der Erbse handelt es sich um eine krautige, einjährige Pflanze, deren Wurzel bis zu einen Meter tief reicht. An den seitlichen Wurzeln der Pflanze liegen die Wurzelknöllchen. Die Erbsenstängel sind entweder kletternd oder niederliegend und erreichen eine Größe von 0,5–2,0 Metern. Außerdem haben sie eine bläulichgrüne Farbe. Die Laubblätter verfügen über verzweigte Blattranken sowie ein bis drei Fiederpaare, deren Blättchen eine Länge von 2 bis 7 Zentimetern und eine Breite von 1,5 bis 4 Zentimetern erreichen. Die Nebenblätter weisen eine Größe von vier bis zehn Zentimetern auf und besitzen oftmals einen violetten Punkt am Grund.
Der Stiel der Erbsenblüte wird zwischen fünf und zehn Millimeter lang. Die Krone erreicht eine Länge von 15–36 Millimetern. In den Blüten, die nach Honig duften, befindet sich Nektar. Die Blütezeit der Erbse erfolgt in den Monaten Mai und Juni. Während die Blüte drei Tage lang blüht, ist dies bei der Pflanze 10 bis 21 Tage der Fall.
Die essbaren Hülsenfrüchte der Erbsenpflanze erreichen eine Länge von etwa 3–12 Millimetern und eine Dicke von ca. 1,0–2,5 Zentimetern. Je nach der Sorte der Pflanze ist die Farbe bräunlich oder gelb. In den Hülsenfrüchten befinden sich vier bis zehn Samen, die man ebenfalls Erbsen nennt. Diese Samen haben eine unterschiedliche Färbung und eine Länge von 3–9 Millimetern.
Die Geschichte der Erbsen reicht zurück bis zum Jahre 8000 v. Chr. Bereits zu dieser Zeit wurde die Pflanze von Menschen im nahen Osten angebaut, was durch archäologische Funde belegt wurde. Mit dem Ackerbau breiteten sich die Erbsen im Laufe der Zeit auch in Europa aus. In Deutschland gehörten sie schon bald zu den Grundnahrungsmitteln der Ackerbauern. In der heutigen Zeit baut man Erbsen auf der ganzen Welt an. Am besten gedeihen sie auf Lehmböden, die über genügend Kalk und Humus verfügen und gut durchlüftet sind. Es gibt zahlreiche Sorten und Varianten von Erbsen. Zu den wichtigsten gehören die Ackererbsen, die Palerbsen, die Markerbsen sowie die Zuckererbsen, die man auch Kaiserschoten nennt. Für die menschliche Nahrungsaufnahme verwendet man vor allem grüne Erbsen, die in erster Linie als Konserven oder tiefgekühlt angeboten werden. Aber auch Trockenerbsen kommen für manche Gerichte, wie z.B. Erbsensuppe, zum Einsatz.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
07.04.11 | |
![]() | ERBSEN |
10.02.11 | |
![]() | ERBSEN |
16.11.10 | |
![]() | ERBSEN |
30.05.10 | |
![]() | ERBSEN |
03.02.10 | |
![]() | ERBSEN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Erbsen Forum

