31. Mai 2011
Das Magazin "Öko-Test" berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über Cornflakes. Man war an einem Punkt unzufrieden.
In vielen Flakes fand man Rückstände von Mineralöl, das von den Farben auf den Verpackungskartons an die Cornflakes gelangt. Chefredakteur Jürgen Stellpflug fand das besonders ärgerlich, weil es sehr leicht zu vermeiden wäre. Seine Zeitung hatte das selbe Problem 2010 bei Reis festgestellt, woraufhin einige Hersteller ihre Kartons mineralölfrei eingefärbt hatten.
Mineralöl steht im Verdacht, krebserregend zu sein, die Herzklappen zu schädigen und sich in der Leber anzureichern.
Ansonsten war "Ökotest" mit den überprüften Cornflakes zufrieden. Einige konventionelle und Bioprodukte wurden sogar als "sehr gut" bewertet. Acrylamid fand man, wenn überhaupt nur noch in Spuren. Auch Schimmelpilzgifte, die sonst bei Maisprodukten häufiger vorkämen, wären nur in Spuren zu finden.
In Bezug auf den Zuckergehalt seien die Cornflakes Produkten wie Pops, Loops oder Smacks überlegen. Ein Cornflakesportion von 40 Gramm enthalte nur 1,2 bis 3,4 Gramm Zucker. Das sei wenig, wenn man bedenke, dass ein Würfelzucker schon 3 Gramm auf die Waage bringe.
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