3. Februar 2010
Eine Wärmflasche kann viele gute Dienste tun und es gibt verschiedene Gründe, dass sie zum Einsatz kommt.
Man hört immer wieder davon, dass ein Hitzestau mitverantwortlich sein kann für den plötzlichen Kindstod. Deshalb sollte das Kinderbettchen nicht überhitzt sein und die Außentemperatur sollte bei 16-18 Grad liegen, wenn das Kind schläft. Die meisten Hebammen empfehlen einen Schlafsack und dann gibt es eigentlich keinen Grund für eine Wärmeflasche. Aber man kann mit einer Wärmeflasche das Bettchen anwärmen, dass es kuschelig warm ist, wenn man das Kind hineinlegt und sie kurz vorher herausnehmen.
In der kalten Jahreszeit, wenn es draußen empfindlich kalt ist, kann man eine Wärmeflasche in den Kinderwagen legen. Denn die Babys können ihre Körpertemperatur noch nicht so gut regulieren und da sie sich kaum bewegen, kühlen sie schnell aus. Hier kann man eine Wärmeflasche unten an die Füße legen, damit der Kinderwagen schön warm ist. Beim Einfüllen des Wassers muss man aber darauf achten, dass es nicht zu heiß ist, damit sich das Kind nicht verbrennt. Stellt man zu Hause fest, dass das Kind sehr kalte Füße hat, kann man diese mit einer kuschelig warmen Wärmflasche anwärmen. Auch bei Bauchschmerzen kann eine Wärmflasche helfen, indem man sie auf das Bäuchlein des Kindes legt. Auch hier muss man darauf achten, dass sie nicht zu heiß ist. Und man muss das Kind beobachten und die Signale deuten, ob es die Wärmflasche als angenehm empfindet. Denn unter bestimmten Umständen kann die Wärme nicht gut tun oder ist sogar kontraindiziert.
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