Eine Wachstumsstörung ist, wenn das Wachstum von einem Kind stark von dem für das Alter typische Wachstumsmuster abweicht. Im ersten Lebensjahr sowie während des Wachstumsschubs in der Pubertät wächst der Mensch am schnellsten.
Eine Wachstumsstörung liegt vor, wenn das Wachstum eines Babys oder Kleinkindes in erheblichem Maße von der Norm abweicht. Dies fällt bereits in den ersten Lebensjahren auf. Etwa 5 Prozent aller Kinder sind von einer Wachstumsstörung betroffen und für ihr Alter entweder zu groß oder zu klein.
Die Diagnose wird üblicherweise nicht beim ersten Arztbesuch gestellt. Meist wird das Kind über Monate hinweg gemessen und erst dann eine endgültige Diagnose gestellt. Im gelben Vorsorgeheft für Kinder sind entsprechende Wachstumslinien eingezeichnet. Dort können Eltern erkennen, wie groß ein Kind in welchem Alter sein sollte. Die Ursache einer Wachstumsstörung kann vielfältig sein, beispielsweise Vererbung oder Hormonmangel.
Wichtig ist, eine Wachstumsstörung so früh wie möglich zu behandeln. Wachstumsstörungen werden meist durch die Gabe von Hormonen behandelt. Je nach Art der Erkrankung werden die Hormone in Tabletten- oder Spritzenform verabreicht. Die Wachstumsstörung kann so in vielen Fällen sehr gut behandelt werden. Wichtig ist es in jedem Fall, auf eine gesunde Ernährung zu achten. Hierdurch kann eine Wachstumsstörung oftmals verhindert werden.
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