Mütter, die stillen, können aufatmen. Muttermilch ist nicht mehr so stark mit Schadstoffen belastet wie früher.
„Die Situation ist wesentlich besser geworden“, sagt Prof. Dr. med. Karl Ernst von Mühlendahl, Kinderarzt und Geschäftsführer der Organisation Kinderumwelt im Interview mit dem Apothekenmagazin Baby & Familie. Viele der einstmals in Muttermilch gefundenen toxischen Substanzen würden entweder nicht mehr oder viel weniger eingesetzt.
Gut für die Gesundheit des Babys. Denn: „In den heute vorliegenden Konzentrationen in der Muttermilch sind die Substanzen wahrscheinlich ohne nennenswertes Risiko“, so der Experte. Eine Untersuchung der Muttermilch auf Schadstoffe hält er daher in der Regel nicht mehr für nötig.
Nur in Einzelfällen, etwa bei besonderer beruflicher Belastung, rät er noch dazu.
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