8. Februar 2012
Über die genauen Ursachen der Asthamerkrankungen sind sich Experten noch uneinig. Als relativ sicher gilt aber ein Mix aus verschiedenen Faktoren, die sich gegenseitig beeinflussen und negativ verstärken können. Bisher zählte hierzu auch die Asthmaerkrankung der Mutter, die sich früheren Studien nach durch Stillen auf das Baby übertragen könnte.
Eine aktuelle Studie widerlegt diese Befürchtungen jedoch. Ganz im Gegenteil: Neuen Erkenntnissen zu Folge könnte eine mindestens viermonatige Stillzeit sogar die Lungenfunktion des Babys verbessern helfen - und somit einer späteren Asthmaerkrankung eventuell gar vorbeugen.
Durchgeführt wurde die Studie von einem Team rund um Claudia Kühni von der Universität Bern. Die Schweizer Wissenschaftlerin wertete die Daten von über 1.400 britischen Schulkindern aus. Die neuen Ergebnisse bestätigen die Aussage zahlreicher Experten, dass Stillen - hier auch bei asthmakranken Müttern - zahlreiche positive Entwicklung auf die gesundheitliche Entwicklung des Babys hat.
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