13. Februar 2012
Stillen ist für das Baby die beste Nahrung für die ersten Lebensmonate. Damit die Stillzeit auch eine unvergessliche Zeit wird, kann die werdende Mutter schon in der Schwangerschaft ihre Brust aufs Stillen vorbereiten.
Die meisten werdenden Mütter wissen schon in der Schwangerschaft, ob sie ihr Baby stillen möchten oder nicht. Die einen haben grundsätzlich eine Abneigung gegen diese Vorstellung, die meisten jedoch finden die Vorstellung wunderbar, dass sie selbst ihr Baby versorgen werden.
Ein Baby trinkt in den ersten Lebenswochen und –monaten mehrmals täglich an der Brust. Dies strapaziert natürlich die Brustwarzen, so dass wunde Brustwarzen keine Seltenheit sind. Frauen, die schon in der Schwangerschaft so genannte Brustwarzenformer verwenden, können ihre Brustwarzen ideal aufs spätere Stillen vorbereiten. Dies empfiehlt sich z.B. bei Schlupfwarzen.
Sind die Brustwarzen zu flach, so kann man schon in der Schwangerschaft damit beginnen, die Brustwarzen mit den Fingern nach vorne zu ziehen und sie auf diese Weise zu formen.
Da die Brust durch das Stillen deutlich an Volumen zunimmt, kann das Gewebe leicht reißen. Um unschöne Streifen zu vermeiden, kann man bereits in der Schwangerschaft die Brust mit einem Pflegeöl massieren. So bleibt das Gewebe schön geschmeidig und reißt nicht so leicht. Die Brustwarzen und den Vorhof sollte man jedoch nicht eincremen.
Grundsätzlich sollten keine chemischen Stoffe oder Lösungen an die Brustwarze gelangen - auch nicht in der Schwangerschaft. Diese könnten die Haut an dieser empfindlichen Stelle austrocknen. In jedem Fall sollte schon in der Schwangerschaft ein bequemer und gut stützender BH getragen werden.
Bevor man die Brustwarzen mit Brustwarzenformern oder anderen Hilfsmitteln in der Schwangerschaft "bearbeitet", sollte man auf jeden Fall mit dem Frauenarzt oder der Hebamme Rücksprache halten. Das Reiben an den Brustwarzen kann Wehen auslösen. Außerdem kann eine Hebamme einschätzen, ob derartige Maßnahmen überhaupt notwendig sind oder ob das Stillen nicht auch so möglich sein wird.
Denn die Natur hat es normalerweise so eingerichtet, dass die meisten Babys mit den Brustwarzen ihrer Mütter - egal wie diese geformt sind - bestens zurechtkommen, auch wenn diese in der Schwangerschaft nicht speziell auf das Stillen vorbereitet wurden.
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