15. Mai 2006
Amerikanische Wissenschaftler haben bei Neugeborenen, deren Eltern Zigaretten rauchen, erhöhte Werte von krebsauslösenden Substanzen im Urin gefunden. Eine deutlich messbare Konzentrationen der krebserregenden Substanz NNAL wurde bei 47 Prozent der Kleinkinder, die einem Zigarettenrauch von wöchentlich 76 und mehr Zigaretten ausgesetzt waren, nachgewiesen.
Über den Zigarettenqualm nehmen Raucher und Passivraucher die zu den wichtigsten Krebsauslösern zählende Substanz NNK auf. Diese wird dann von dem Körper in das weniger giftige NNAL verwandelt und ausgeschieden. In früheren Untersuchungen wurde bereits nachgewiesen, dass Babys von Raucherinnen die Substanz NNAL im Blut haben und diese über den Blutkreislauf der Mutter aufgenommen wurde.
Auf Grund der neuen Studie sollte in der Gegenwart von Neugeborenen auf keinen Fall geraucht werden.
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