Die Entwicklung des Geruchssinns und seine Vorzüge für Babys

Der Geruchssinn ist für Neugeborene etwas ganz Wichtiges. Sie bauen dadurch eine enge Bindung zu den Eltern, vor allem zur Mama auf, fühlen sich geborgen und können sich damit auch schon ein wenig orientieren.

Die Bedeutung des Geruchsinns für die kindliche Entwicklung von Geborgenheit, Orientierung und einer festen Bindung

Schon in der Schwangerschaft entwickelt sich der Geruchssinn beim noch ungeborenen Baby. Daher kann es schon ganz gut riechen, wenn es geboren wird.

  • Im Mutterleib lernt das Baby Gerüche kennen, die auch die Mutter einatmet.
  • Zudem hat auch das Fruchtwasser einen ganz eigenen Geruch, der dem Baby vertraut ist.

Orientierung

Durch vertraute Gerüche kann sich ein Neugeborenes recht gut orientieren. Es findet beispielsweise allein aufgrund seines "feinen Näschens" die Brustwarzen der Mutter. Noch leichter finden Neugeborene die Brustwarzen hingegen, wenn sie direkt nach der Geburt mit etwas Fruchtwasser beträufelt werden, so die Forscher.

Der Geruchssinn dient dem Baby also auch zur Orientierung.

Bindung

Da auch die Eltern des Neugeborenen einen individuellen Geruch haben, erkennt das Baby sie nach kurzer Zeit nur aufgrund des Geruches wieder. Dadurch entsteht eine ganz feste Bindung zwischen dem Baby und seinen Eltern.

In den ersten Wochen nach der Geburt sollte gerade die Mutter daher auf

verzichten, damit ihr Baby den ursprünglichen Geruch der Haut wahrnehmen kann.

Beruhigung

Auch wenn Mama oder Papa einmal nicht da sein können, so beruhigt es ein Baby, wenn es ein vertrautes Kuscheltier in der Nähe hat. Dieses Kuscheltier riecht für das Baby nach Geborgenheit, weil es einen bekannten Geruch trägt.

  • Babys, die sehr unruhig sind, lassen sich folglich häufig beruhigen, wenn man sie sich auf die nackte Haut legt.
  • Unabhängig davon könnte auch ein neues Parfüm oder Deodorant der Grund für die Unruhe des Babys sein, weil Mama oder Papa plötzlich anders riechen. An derart banale Dinge denkt man häufig gar nicht.
  • Auch später fühlen sich viele Kinder übrigens wohler, wenn sie ihr Lieblingskuscheltier dabei haben. Auch wenn es schon sehr mitgenommen aussieht, so hat es doch noch den ganz individuellen Geruch, der den Kindern Geborgenheit vermittelt.

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