9. Mai 2008
Japanische Forscher haben herausgefunden, wo im Gehirn die Mutterliebe sitzt. Und zwar in der Gehirnregion, wo Gefühle und das Triebverhalten verarbeitet werden, berichtet das Apothekenmagazin „BABY und Familie“.
Die japanischen Wissenschaftler zeigten 13 Frauen Videos eigener und fremder Kinder, die einmal weinten und einmal lachten. Dabei beobachteten sie mit einem speziellen Verfahren die Gehirnaktivität der Probandinnen.
Ergebnis: Das Zentrum für Gefühle und Triebverhalten wurde nur dann aktiv, wenn die Mutter das eigene Kind sah. Weinte es, verstärkte sich die Reaktion noch. Die Forscher sehen darin einen biologisch sinnvollen Mechanismus, den eigenen Nachwuchs erfolgreich aufzuziehen.
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