4. März 2006
Dass Babys anfangs schlecht schlafen, hat einen guten Grund: Neugeborene vollbringen eine ungeheure Anpassungsleistung an ihre neue Umgebung. Da ist es nur gerechtfertigt, wenn sich erst einmal alles um sie dreht, betont die Münchner Diplompsychologin Sabine Pommer-Irmisch im Interview mit dem Apothekenmagazin Baby und Familie. Sie rät jungen Eltern, „sich dem Rhythmus des Kindes anzupassen“.
Das größte Problem in jungen Familien ist nach ihrer Erfahrung aus der entwicklungstherapeutischen Beratungsstelle „KindErleben“ in München ein Baby, das weniger schläft als erwartet und viel schreit. Ihr Rat: „ Eltern sollten versuchen, dann zu schlafen, wenn das Kind schläft.“ Auch Brust oder Flasche darf das Kleine fordern, wann ihm danach ist. „Meiner Meinung nach kann man ein Baby im ersten Lebensjahr nicht verwöhnen“, ist sie überzeugt.
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