3. Februar 2010
Im Alltag mit einem Baby gibt es immer mal wieder Situationen, in denen die Eltern nicht auf das Kind achten können. Hierfür ist ein Laufstall oder auch Laufgitter gedacht.
Er soll das Kind für vor gefährlichen Situationen schützen. den Eltern verschafft er damit einen Freiraum. Es gibt Befürworter und Gegner von Laufställen, die Gegner bezeichnen ihn als "Kinderknast" und Aufbewahrungsort. Befürworter schätzen, dass das Baby einen sicheren Ort hat. Der Laufstall ist als Kuschel- und Spielecke gedacht, in dem das Kind aber nur für kurze Zeit untergebracht ist. Etwa wenn die Mama einmal beide Hände frei haben muss, der Postbote klingelt oder eine andere Situation eintritt, wo sie nicht auf das Kind aufpassen kann. Auf keinen Fall aber ist der Laufstall als Babysitterersatz gedacht. Die meisten Kinder empfinden ihren Laufstall als geschützten Ort, es gibt aber auch Kinder, die partout nicht hineinwollen. Dies muss man dann akzeptieren und sollte sie auf gar keinen Fall zwingen. Der Laufstall kann ein praktischer Helfer sein und für die Eltern eine große Erleichterung, wenn er vom Kind angenommen wird. Um das Kind zu beschäftigen können Spielsachen in den Laufstall gelegt werden, oder man bringt Spielelemente, Mobiles und ähnliches an den Gitterstäben an.
Es ist gut, wenn der Laufstall so aufgestellt wird, dass das Kind immer Blickkontakt mit den Eltern halten kann. Muss die Mama einmal auf die Toilette oder vor die Tür die Post hereinholen, können die meisten Kinder kurze Zeit allein aushalten und erfahren dann auch, dass die Mama immer wieder zurückkommt. Weint das Kind aber oder zeigt eine Unsicherheit, sollte man es nicht allein lassen, um das Urvertrauen nicht zu erschüttern. Jedes Kind ist verschieden und so unterschiedlich muss man auch mit der Handhabung des Laufstalles umgehen. Man sollte auf die Signale des Kindes achten. So lange es sich wohl fühlt, ist alles in Ordnung, aber bei den ersten Anzeichen von Unwohlsein muss man es aus dem Laufstall nehmen. Der Körperkontakt und die Nähe der Mutter sind wichtig und auch das Wahrnehmen der Bedürfnisse des Kindes. Spürt das Kind, dass die Mutter erreichbar bleibt, wird es sich auch im Laufstall wohl fühlen.
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