Spielwarenhändler melden schon ersten Ansturm

Vorweihnachtsverkauf startet bereits - Spielwaren falsch kalkuliert

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
2. Dezember 2010

Besonders in der Vorweihnachtszeit sind die Spielwarenabteilungen in den Kaufhäusern gut besucht und so werden dann auch die größten Umsätze des Jahres gemacht. So ist dies auch in diesem Jahr und manche Händler haben schon, wegen Lieferschwierigkeiten, nichts mehr in den Regalen stehen. So sind besonders bei den beliebten Klassikern wie Playmobil und Lego Probleme bei der Nachbestellung festzustellen.

Die Ursache für diesen Engpass liegt an den schon vor Monaten herausgegangenen Bestellungen an die Produzenten, wie beispielsweise nach Asien, die schon zu Jahresbeginn 2010 erstellt wurden, wo aber niemand ahnte, dass jetzt so viele Wünsche erfüllt werden sollen.

Beliebtes Spielzeug

Nun versuchen die Händler die Käufer auch auf andere Produkte hinzuweisen. Einen absoluten Renner gibt es in diesem Jahr zwar nicht, doch die beiden Klassiker und auch Barbie, sind auch heute die sogenannten Dauerbrenner.

Aber auch die alte Carrera-Bahn oder die Funkautos stehen besonders bei den Jungen ganz oben auf der Wunschliste und die Eltern und Großeltern achten auch auf Qualität. Mittlerweile haben die Hersteller auch in diese Artikel Licht und Tonsignale eingebaut.

Bücher und anderes

Auch geht der Trend vom Computer mehr zum Buch zurück, so sind Bücher oft auf den Wunschzetteln der Kinder zu finden. Zudem erfreuen sich die Brettspiele wieder mehr an Beliebtheit und Kleinkinder werden unter dem Weihnachtsbaum mehr Holzspielzeug entdecken. Doch sind natürlich Puppen, Teddybären nicht "out" und ebenso die Eisenbahn, denn die Väter wollen ja mitspielen.

Für die Größeren dürfte Weihnachten sich auch bis ins Jahr 2011 hinziehen, denn Geldgeschenke werden auch gerne angenommen. Aber die Spielwarenbranche rechnet für das kommende Jahr mit höheren Preisen, denn auch in Asien steigen die Löhne, zudem wird die Fracht teurer und auch der Dollar spielt dabei mit.