14. Januar 2010
Eisige Temperaturen begleiten die Winterzeit und viele Eltern lassen ihre Kinder aufgrund einer Erkältungsangst nur ungern ins Freie. Experten jedoch raten dazu, dass Kinder auch bei frostigen Temperaturen eine gewisse Zeit im Freien spielen und toben sollten, da ihnen die Winterluft als Kontrast zu den warmen Räumen gut tut. Wichtig ist allerdings eine richtige Vorbereitung auf die Kälte, die zunächst bei der Kleidungswahl beginnt.
So sollten Eltern ihre Kinder nicht zu dick anziehen und lieber auf wärmende Skiunterwäsche setzen, die neben Pullover, Hose, Jacke oder Schneeanzug schön warm gibt. Thermosohlen hingegen sind als Einlagen in den Schuhen zu empfehlen, damit es hier an den Füßen, und ganz besonders auch an den Zehen, nicht zu Erfrierungen kommt. Ganz wichtig ist anschließend vor dem Spielen im Freien, dass die Haut mit einer fetthaltigen Creme geschützt und weder auf eine Mütze noch Schal und Handschuhe verzichtet wird.
Tragen die Kinder Piercings oder Ohrringe, dann sollten diese besser entfernt werden, um keine Erfrierungen zu provozieren. Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch zu Erfrierungen an den Händen, Zehen, Gesicht oder Ohrläppchen, sollte man keinesfalls mit heißem Wasser zum Aufwärmen einsetzen, wobei das gleiche auch für eine Heizungsnähe gilt. Besser ist es die Hände unter die eigenen Achseln zu stecken oder das Gesicht bzw. die Ohren mit den Händen oder einem Handschuh abzudecken und möglichst umgehend einen Kinder- und Jugendarzt aufzusuchen.
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