26. Februar 2009
Amerikanische Wissenschaftler stellten fest, dass kleine Kinder im Alter von 14 Monaten, wenn sie häufig beim Reden auch die Hände bewegen, nach weiteren drei Jahren einen größeren Wortschatz besitzen, als die untätigen Kleinkinder. Die Wissenschaftler haben bei 50 Familien täglich über 90 Minuten Filmaufnahmen gemacht, als die Kinder im Alter von 14 Monaten waren.
Anschließend nach drei Jahren wiederholten sie dies. Danach wurde die Anzahl der bedeutenden Gesten, sowie die benutzten Wörter von den Kinder sowohl als auch von den Eltern gezählt. Im Alter von 14 Monaten kennen die Kinder im Schnitt 21 verschiedene Arten von Gesten. Wie der Zusammenhang zwischen dem Zeigen und Sprechen besteht, erklären die Wissenschaftler wie folgt.
Wenn ein Kind auf etwas zeigt, so erklärt die Mutter oder Vater was das Kind gerade sieht. Andersherum zeigt ein Kind auf etwas, was es aber noch nicht aussprechen kann. Man glaubte bislang, dass Kinder, bei denen zu Hause sich die Eltern mit ihnen viel unterhalten, auch später einen größeren Wortschatz haben. Aber die Studie zeigt, dass schon im Alter von 14 Monaten durch die Gesten der Grundstein für die Sprachentwicklung gelegt wird.
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