16. November 2004
Wenn Kinder im Vorschulalter die Eltern und Geschwister mit erfundenen Freunden nerven, ist das kein Grund zur Sorge – auch wenn die geisterhaften Gestalten, die sonst niemand sieht, mit essen, mit im Auto reisen oder in den Kindergarten gehen.
„Halluzinatorische Erfahrungen sind im Vorschulalter ein durchaus normales Merkmal der psychischen Entwicklung“, zitiert das Apothekenmagazin BABY und die ersten Lebensjahre den Forscher Charles Fernyhough von der Universität Durham, England.
Die Gedankenfreunde tun Kindern offenbar richtig gut. Studien haben gezeigt, dass derart phantasievolle Kinder häufig über ein ausgeprägtes soziales Einfühlungsvermögen verfügen.
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