30. April 2010
Einer Studie zufolge leiden Frühchen, die in der 25. Schwangerschaftswoche das Licht der Welt erblicken, oftmals bis in späte Jahre an Problemen mit der Atmung und der Lunge. Vor allem ein erhöhtes Asthmarisiko und Lungenprobleme wurden bis ins elfte Lebensjahr festgestellt. Ärzte raten, auch im fortgeschrittenen Alter stets wachsam auf die Lungenfunktion zu achten.
Auch der medizinische Fortschritt kann den zu früh geborenen Kindern oftmals nicht umfassend helfen. Im Vergleich zu gleichaltrigen, normal geborenen Kindern hatten Frühchen stets im Schnitt eine schlechtere Lungenleistung. Und selbst wenn sich in jungen Jahren keine Atemprobleme einstellen, so ist die Gefahr für das spätere Leben noch nicht gebannt. Besonders chronische Lungenkrankheiten sind gefährlich. Trotzdem kamen der Studie zufolge 29% der Frühgeborenen ohne eine erkennbare bronchiale Fehlbildung auf die Welt.
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