4. August 2009
Denkspiele haben auch für die Kleinsten schon einen wichtigen Stellenwert.
Kinder wollen lernen und sie wollen gefördert und gefordert werden, dabei können sie oft schon mehr, als man ihnen manchmal zutraut. Aber es sollte immer auf spielerische und liebevolle Weise geschehen, sonst fühlt sich das Kind schnell überfordert und verliert die Lust am Tun. Denkspiele fördern die kognitiven Fähigkeiten; es geht um erkennen, merken und wieder erkennen. Der Sprachschatz wird erweitert, das Selbstbewusstsein gestärkt und die Kombination zwischen Spielen und Lernen wirkt sich günstig auf die Kindesentwicklung aus. Denkspiele sollten die Sinne des Kindes ansprechen, eine farbefrohe Gestaltung soll nicht überfordern aber motivieren. Zu den ersten Denkspielen gehören Fingerspiele mit Reimen. Kinder mögen Wiederholungen und wollen sich motorisch schulen. Alles, was mit Körperbewegung und Wiederholung zu tun hat, spricht das Kind an. Es gibt Holzspielzeug und Plastikspiele, mit denen schon die Kleinsten ihr Denken schulen können und die motorischen Fähigkeiten. Es werden Formen und Farben zugeordnet und einsortiert. So etwa ab dem dritten Lebensjahr kann man Memoryspiele anbieten. Da werden die Kleinen in kürzester Zeit oft schneller als die Erwachsenen.
Brettspiele, die einen Farbwürfel haben und auf Zahlen noch verzichten, können auch von den Kleinsten schon gespielt werden, auch ohne Zahlen lernen sie dann beim Rücken schon erstaunlich schnell in den unteren Zahlen zu zählen. Angelspiele schulen hauptsächlich die Geschicklichkeit. Einfache, zumeist aus Holz gefertigte Puzzles werden in ein vorgesehenes Brett gelegt und die Puzzleteile haben praktische Griffe. Da haben die Kleinen ihre ersten Erfolgserlebnisse und fördern ihre Fähigkeiten. Erkenntnis und Schlussfolgerung wird geschult und das Kind hat auch eine selbständige Lernkontrolle. Es gibt Spiele die das Zuordnen und Kombinieren fördern, etwa gleiche Gegenstände aus einer Gruppe, diese passen nur zusammen wenn die Teile wie bei einem Puzzle zusammenpassen, auch hier gibt es die eigenständige Lernkontrolle. Gute Denkspiele können auch das Unterscheidungsvermögen schulen. Verschieden Materialien und Farben regen die Phantasie des Kindes an. Spiele die eine Kombinations- und Sortierübung bieten schulen die Logik und die Motorik. "Ich seh etwas, was Du nicht siehst", da braucht man keine Spielutensilien. Hier schult das Kind die Merkfähigkeit und wird nicht müde, Sachen zu entdecken.
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