16. September 2009
Ein Beißring soll dem Baby das Zahnen erleichtern und ist während der Zahnungsphase ein wichtiges Hilfsmittel.
Beim Durchbruch der Zähne empfindet das Baby einen Druck und unter Umständen auch Schmerzen, das Zahnfleisch kann sich dabei entzünden. Durch das Beißen und Kauen auf dem strukturierten Ring wird das Zahnfleisch massiert und auch der Gegendruck bringt eine Erleichterung. Beißringe gibt es in vielen verschiedenen Formen und Farben. Sie sind aus Kunststoff und haben eine bestimmte Oberflächenstruktur. Manche beinhalten destilliertes Wasser oder ein Eisgel, diese können im Eisfach gekühlt werden und kühlen dann das entzündete Zahnfleisch und helfen beim Abschwellen. Die Kühlflüssigkeit sollte natürlich in jedem Fall unbedenklich sein, wenn der Beißring aus Versehen einmal zerbissen wird und die Flüssigkeit ausläuft. Die kühlende Wirkung ist für das Kind angenehm und lindert die Schmerzen. Der Beißring sollte PVC und Schadstoff frei sein, idealerweise hat er einen praktischen Griff an dem das Kind den Beißring festhalten kann. Bei Kühlbeißringen ist aber darauf zu achten, dass der Griff nicht zu kühlen ist, also keine Flüssigkeit enthält, sonst bekommt das Baby kalte Hände. Bei den vielen verschiedenen Variationen von Beißringen haben einige auch den Anspruch, einen spielerischen Effekt zu besitzen. Diese können dann sehr bunt und vielfältig sein, verpassen aber den praktischen Nutzen eines Beißringes. Also lieber bei den bewährten und einfachen Modellen bleiben. Der Beißring sollte vor der ersten Verwendung und auch regelmäßig nach dem Gebrauch mit warmem Wasser abgespült werden, einige Modelle sind auch spülmaschinengeeignet. Vor jedem erneuten Gebrauch sollte man den Beißring auf seine Unversehrtheit hin überprüfen, damit sich das Kind nicht verletzt, etwa durch Abnutzung oder Beschädigung.
Ideal sind Beißringe die eine ergonomische Form haben, denn sie stellen sicher, dass alle Zähne erreicht werden. Manche Beißringe sind ausschließlich dafür konzipiert, um die Backenzähne zu erreichen. Einige gegliederte Beißringe haben eine unterschiedliche Oberflächenstruktur, um das Zahnfleisch auf verschiedene Weise zu stimulieren und zu massieren. Öko Test hat etliche Beißringe getestet und bei einigen Schadstoffen wie Bisphenol A und Nonylphenol entdeckt. Produkte enthielten chlorierte Kunststoffe und den Weichmacher Diisobutylphthalat. Diese Stoffe sind extrem gesundheitsschädlich, deshalb sollte man beim Kauf der Beißringe besonders auf Qualität achten.
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