16. September 2009
So etwa ab dem sechsten Lebensmonat des Babys ist es ratsam, Beikost einzuführen, diese kann man auch ganz einfach selbst herstellen.
Als Anfangsgemüse werden meistens Karotten und Kürbis empfohlen, diese sollte man in Bio-Qualität kaufen, damit das Gemüse nicht chemisch behandelt wurde und relativ unbelastet von Schadstoffen ist. Das Gemüse wird fein säuberlich gewaschen, geschält und in Würfel geschnitten und dann in Wasser weich gedünstet. In jedem Fall sollte man auf eine schonende Zubereitung achten, damit möglichst viele Nährstoffe erhalten bleiben. Gewürze, auch Salz sind nicht nötig, die Kleinen sind noch mit einfachen Geschmacksrichtungen zufrieden und müssen sich auch erst an die neue Kost gewöhnen. Gewürze gelten als eher ungesund. Dann kann man das Gemüse pürieren und schon ist es servierfertig. Wer auf Vorrat kochen will, kann einzelne kleine Portionen einfrieren.
Als Beikost eignen sich auch Obstsorten wie Apfel und Banane, die Äpfel werden geschält und entkernt, in kleine Stücke geschnitten und in Wasser gedünstet, dann püriert. Die Banane dann einfach zerdrücken und unter das Apfelmus heben. Man kann Apfel auch mit Karotten mischen oder mit Kürbis. Auch Banane mit Karotten oder Kürbis ist schmackhaft.
Das Baby braucht nur eine begrenzte Lebensmittelauswahl und nicht so ein vielfältiges Angebot, wie wir glauben. Wenn Kürbis und Karotte gut vertragen werden, kann man nach einer Woche das Angebot auf Kartoffeln erweitern. Zur besseren Verträglichkeit gibt man dann auch dem pürierten Gemüse ein bisschen Pflanzenöl dazu. So nach und nach kann man weitere Gemüsesorten hinzufügen, die am besten aus der Region stammen und saisonal gekauft werden. Ab dem siebten Lebensmonat eignen sich auch Zucchini, im nächsten Lebensmonat kann man Broccoli und Fenchel probieren, später auch Blumenkohl und Spinat sowie Kohlrabi. Manch Kinder allerdings reagieren empfindlich auf Kohlarten und bekommen leicht Blähungen und Bauchschmerzen.
Alle Gemüsesorten lassen sich gut untereinander mischen. Um die Mahlzeit gehaltvoller zu gestalten, kann man so etwa ab dem siebten Lebensmonat auch mageres Geflügelfleisch abkochen und pürieren, aber bitte nicht braten, denn dies wird nicht so gut vertragen. Auch Reisflocken können schon unter die ersten Breie gemischt werden. Später dann auch Hirse-, Mais-, Hafer- oder Dinkelflocken, die den Brei vollwertiger machen.
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