15. September 2009
Babyschwimmen ist für Babys so etwa ab dem vollendeten dritten Lebensmonat und deren Eltern gedacht.
Babyschwimmen wird in der Regel in mehrwöchigen Kursen angeboten und von erfahrenen Kursleitern begleitet. Hebammen, Hallenbäder, Schwimmschulen und Physiotherapeuten bieten schon für die Kleinsten das Babyschwimmen an. Schwimmen ist allerdings falsch ausgedrückt, denn vielmehr handelt es sich um ein spielerisches Bewegen in dem Element Wasser. Wenn die Babys in Bauchlage sanft auf das Wasser gelegt werden, führen sie automatisch Schwimmbewegungen aus. Dieser Reflex verliert sich später wieder. Die Eltern erlernen Griffe und Haltetechniken und begleiten ihr Kind im Wasser. Im Vordergrund stehen der Spaß und die Freude an der Bewegung. Die Wassertemperatur beträgt zwischen 32° und 34° Grad und auch die Raumtemperatur muss für die Babys angenehm warm sein.
Die Kurse setzen sich in der Regel aus kleinen und überschaubaren Gruppen zusammen. So sind weder Baby noch Eltern überfordert. Aber auch die Tageskondition des Kindes spielt eine Rolle, je nach dem wird es signalisieren, ob es sich wohl fühlt oder sein Unbehagen zum Ausdruck bringen. Das Babyschwimmen dient auch dazu, das Vertrauen zwischen Eltern und Kind zu stärken und eine innige Bindung zu schaffen. Wenn das Kind sich im Wasser nicht mehr wohl fühlt, sollte man das Becken umgehend verlassen. Das ist aber eher die Ausnahme, die meisten Kinder genießen das nasse Element. Durch das Fehlen der Schwerkraft im Wasser kann das Kind sich wesentlich leichter bewegen und schult so die Motorik und verbessert die Körperkontrolle. Die Eigenschaften des Wassers fördern ganz unterschiedliche Funktionen. Babys nehmen viel über den Tastsinn der Haut wahr, das Umspülen des Wassers schult die taktile Wahrnehmung. Auf den tragenden Händen der Eltern balanciert das Baby sein Gleichgewicht aus. Die Atemfunktion und das Immunsystem wird durch das Babyschwimmen gestärkt sowie die emotionale Bindung zwischen Eltern und Kind.
Bei dem Wort Babyschwimmen haben wir meistens Bilder vor Augen, die wir schon einmal gesehen haben von quietschvergnügt tauchenden Babys. Das Tauchen ist aber eher umstritten und es gibt nicht nur Befürworter. Oft tauchen die Babys aber dann von ganz alleine und genießen es sichtlich, nachdem die Eltern es mit ihnen zusammen probiert haben.
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03.11.11 | |
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