15. September 2009
In den Regalen der Drogeriefachmärkte und Supermärkte findet man Babysäfte in Hülle und Fülle.
Wenn die Mütter stillen, empfehlen die meisten Hebammen bis zum sechsten Lebensmonat des Kindes voll zu stillen. Will die Mama ihrem Kind guten Saft zukommen lassen, kann sie ihn selbst trinken. Die Babynahrung-Hersteller haben ausgesuchte Babysäfte im Angebot. Laut Herstellerangaben sind die meisten Säfte ab dem fünften Lebensmonat des Kindes geeignet. Die Säfte sind in der Regel säurearm, die Früchte sind aus biologischem Anbau und ohne Konservierungsstoffe hergestellt. Laut Herstellerangaben bestehen sie zu hundert Prozent aus Frucht, manchmal wird allerdings künstliches Vitamin C zugesetzt. Die Babysäfte werden in pfandfreien Glasflaschen verkauft. Babysäfte von Naturkosthersteller stammen aus kontrolliert biologisch-dynamischen Anbau und sind garantiert frei von Zusätzen, man erhält sie zumeist in Bio-Läden. Es gibt reine Früchtesäfte, mit gemischten Obst- oder Gemüsesorten und Fruchtsäfte die mit verschiedenen Tees gemischt sind. Man sollte immer darauf achten, dass die Säfte frei von Zuckerzusätzen sind. Ab dem sechsten Lebensmonat werden die Säfte in der Regel gut vertragen, aber wenn zu viel getrunken wird, kann es unter Umständen zu einem wunden Po oder Bauchschmerzen kommen. Also nur in Maßen, als Durstlöscher eignet sich auch Wasser oder man kann die Säfte mit Wasser strecken. Die meisten Kinderärzte und Hebammen empfehlen, nicht zu viel von den Babysäften zu trinken zu geben. Sie eigenen sich als Geschmackserlebnis, etwa zu den Mahlzeiten, als Durstlöscher hingegen sollte man das Kind besser an Wasser gewöhnen.
In den ersten sechs Lebensmonaten wird das Kind über die Muttermilch oder die Säuglingsmilchnahrung mit allem versorgt, was es braucht. Mit Beginn des Beikostalters kann man dann auch anfangen, Babysäfte zu geben. Zu Anfang löffelweise und dann steigernd, damit das Kind sich an die neue Nahrung gewöhnt. Die Babysäfte unterliegen strengen Eu-Richtlinien und werden auf Schadstoffe und Rückstände überprüft. Der Gesetzgeber schreibt allerdings einen Mindestwert an Vitaminen vor. Nur Naturkosthersteller verzichten gänzlich auf künstliche Vitamine und setzen den Säften Acerola-Kirschen und Sanddorn in Form von Mark oder Saft zu. Natürlich kann man auch selbst Babysäfte herstellen, sollte dann aber auf säurearme Fruchtsorten zurückgreifen, damit das Kind den Saft gut verträgt und nicht wund wird.
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