23. Oktober 2009
Wenn das Baby bis zum sechsten Monat voll gestillt wurde oder die Flaschenzeit vorübergeht, ist es Zeit die Beikost einzuführen. Viele Mütter stellen sich dann die Frage, ob sie den Babybrei kaufen oder lieber selbst kochen sollen.
Beides hat seine Vor- und Nachteile, vielleicht muss man ja auch nicht gleich eine entweder oder Entscheidung treffen, sondern arrangiert sich mit einer sowohl als auch Lösung. Dann setzt man sich nicht so unter Druck und hat immer eine Alternative. Fertigkost ist vor allen Dingen praktisch und schnell zubereitet, dafür hat man aber keine Zutatenkontrolle. Wenn man den Brei selbst kocht, weiß man genau, was drin ist und es geht auch schneller und unkomplizierter als man meist denkt. Außerdem kann man auch auf Vorrat kochen, was Zeit erspart. Den Brei selbst zu kochen ist in der Regel auch kostengünstiger und Mutters Küche ist bekanntlich immer noch die Beste. Die Geschmacksnerven des Kindes werden früh geprägt und die Gläschenkost und Fertigbreie schmecken relativ neutral, obwohl sie meist viele Zusatzstoffe enthalten. Ein frisch gekochter Brei ist aromatischer und geschmacksintensiver. Das Kind gewöhnt sich an die häusliche Küche und wird Mamas Brei bevorzugen. Wenn man den Brei selbst kocht, hat man die Zutatenkontrolle und weiß, was wirklich drin ist. Zutaten können aus kontrolliert biologischem Anbau gekauft werden und man kennt die Herkunft und kann sich in der Regel dessen auch sicher sein. So werden Schadstoffe vermieden und man kann auf unerwünschte Gewürze verzichten. Außerdem kann man die Breie in der heimischen Küche variationsreicher gestalten und auf die Vorlieben und Abneigungen des Kindes besser eingehen. Durch kürzere Garzeiten oder Dampfgaren kann auch vitaminschonender gekocht werden. Es gibt spezielle Babynahrungsportionierer, damit kann auf Vorrat eingefroren werden, dies ist auch vitaminschonend.
Babynahrung im Gläschen ist für Säuglinge ab dem vierten Lebensmonat besonders fein püriert. Da kann es passieren, dass man es zu Hause mit dem Mixer oder dem Pürierstab nicht so fein hinbekommt und noch kleine gröbere Stückchen im Brei sind, die das Kind stören. Für Babygläschen gelten strenge Grenzwerte zum Beispiel in Bezug auf Nitrat, im häuslichen Bereich kann man nicht immer gewährleisten diese Grenzwerte einzuhalten.
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