28. Januar 2005
Wärme empfinden die meisten Menschen als angenehm. Nicht umsonst schlüpfen wir gern ins Bett, wenn wir uns krank fühlen. Aber Vorsicht: Wärme ist kein Allheilmittel, mahnt die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau.
Akute Beschwerden, die etwa auf Sportverletzungen, einem akuten rheumatischen Entzündungsschub oder einem frischen Bandscheibenvorfall folgen, darf man nicht mit Wärmeanwendungen begegnen. Ein Temperaturanstieg aktiviert den Stoffwechsel von Entzündungszellen. Schwellungen können verstärkt werden und Symptome sich verschlimmern.
Wer zur vermehrten Wassereinlagerung ins Gewebe neigt, etwa wegen einer Venen- oder Herzschwäche, muss auf ein heißes Bad oder andere Wärmeanwendungen verzichten. Auch in diesen Fällen können die Beschwerden sich verstärken. Äußerst vorsichtig mit heißen Kompressen oder auch Wärmflaschen müssen Diabetiker sein, die an einer Nervenempfindungsstörung leiden. Sie können sich Verbrennungen zuziehen, weil ihr Temperaturempfinden gestört ist.
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