15. Februar 2010
In Deutschland tragen etwa 62% der Bewohner eine Sehhilfe und können dank dieser mit einem geschärften Blick durch das Leben gehen. Dieser scheinbar hohen Zahl stehen jedoch geschätzte 500.000 Senioren gegenüber, die zwar eine Standardbrille tragen, allerdings damit nur eingeschränkt sehen können. Eine Tatsache, die dazu führt, dass der Alltag sowohl in der Selbständigkeit als auch in der Mobilität deutlichen Beschränkungen unterlegen ist. Ob Lesen, Fernsehen oder der Besuch von Theaterveranstaltungen - die Einschränkung des klaren und folglich scharfen Sehens, grenzt viele dieser Aktivitäten ein.
Hier können jedoch vergrößernde Sehhilfen endlich eine Abhilfe schaffen und somit auch zu einer gesteigerten Lebensqualität führen. Angepasst auf die individuellen Erfordernisse, stehen hierfür eine Vielzahl an unterstützenden Sehhilfen bereit. Leselupen, elektronische, portable Lesegeräte oder auch Fernrohrbrillen sind beispielsweise solche ergänzenden Sehhilfen, die für ein Mehr an Aktivität und Selbständigkeit gerade auch im Alter sorgen können. Ansprechpartner für Informationen und Beratung hinsichtlich der vergrößernden Sehhilfen sind die zahlreichen Optiker im Land. Je nach Krankenkasse besteht zudem die Möglichkeit einen finanziellen Zuschuss für die Anschaffung einer solchen Sehhilfe zu erhalten, allerdings lohnt sich auch bei einer Absage der Teilkostenübernahme darüber nachzudenken, sich diese Hilfe auf eigene Kosten anzuschaffen. Für ein klareres und unabhängigeres Leben eine Investition, die sich durchaus als lohnenswert bezeichnen lässt.
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