Rheumamittel

Pflaster, Salben und Kompressen bei Rheuma

Als Rheuma werden Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates mit unterschiedlichen Ursachen bezeichnet. Die verschiedenen Rheumamittel sollen Rheuma-Patienten dabei helfen, die Schmerzen zu lindern oder die Erkrankung wenigstens zu verlangsamen.

Arzneimittel - Packung mit gelben Tabletten
pillen © Martin Schweizer - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Rheumamittel

Für die Behandlung von Rheuma gibt es eine Reihe von Medikamenten.

Basismedikamente

Zu diesen zählen die so genannten Basismedikamente, wie zum Beispiel DMARDs (Disease Modifying Anti-Rheumatic Drugs). Das sind Mittel, die so bald wie möglich zum Einsatz kommen sollten. In ihrer Wirkung greifen sie in das entzündliche Geschehen ein und können dadurch den Verlauf der Krankheit verlangsamen.

Problematisch ist, dass die Wirkung erst nach mehreren Wochen der Einnahme beginnt, dafür ist sie allerdings langanhaltend. Man unterscheidet:

  • Methotrexat (MTX)
  • Azathioprin
  • Ciclosporin
  • Leflunomid
  • Sulfasalazin und
  • Penicillamin.

In vielen Fällen verschreiben die Ärzte bei Rheuma zuerst MTX, ein Immunsuppressivum. Bei mehr als 50 Prozent aller Patienten bringt das auch entsprechende Hilfe. Ist das nicht der Fall, werden solche Rheumamittel wie Ciclosporin, Azathioprin oder Leflunomid verordnet. Bleibt das Rheuma trotz MTX aktiv, lässt sich MTX auch in Kombination mit einem anderen Basismedikament einsetzen.

Manchmal verwenden Ärzte auch MTX mit neuen Medikamenten aus der Gruppe der Biologics. Die Inhaltsstoffe dieser Medikamente blocken im Körper die Botenstoffe, die diese Entzündungsreaktionen veranlassen. Wenn sich die Erkrankung gebessert hat, wird die Dosis von MTX verringert.

Weitere Medikamente

Zur Ergänzung dieser Basistherapie werden auch

  • Kortison
  • Analgetika und
  • nichtsteroidale Antiphlogistika

verordnet; damit kann die Zeit bis zur Wirkung der Basismedikamente überbrückt werden.

Pflanzliche Antirheumatika

Auch pflanzliche Mittel können zur Anwendung kommen, meistens in Form von Salben. Zu diesen gehören:

Nebenwirkungen

Nicht zu vernachlässigen sind die Nebenwirkungen der synthetischen Rheumamittel, sie führen zu

können

  • Störungen der Nieren- und der Leberfunktion

verursachen und auch

hervorrufen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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