NüdekBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Warum kann man von Nasenspray abhängig werden? Welche Symptome hat man wenn man davon abhängig ist? Kann das mit jedem Nasenspray passieren oder gibt es auch Nasenspray welches nicht süchtig macht? Wie kann man wieder davon loskommen wenn man süchtig sein sollte?
DarkangelBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo,
ich nehme jetzt seit ca 20 Jahren regelmässig Nasenspray und man kann wohl von Junkie sprechen.
jetzt habe ich gehört, daß jemand im Bekanntenkreis an Speiseröhrenkrebs erkrankt ist und die Frau hat Berichte im Fernsehen gesehen, so daß sie sich jetzt zu 90% sicher ist, daß es an seiner Nasenspray-Sucht liegt.
das hat mir natürlich Angst gemacht und ich habe mir fest vorgenommen aus der Abhängigkeit rauszukommen.
wer hat das schon geschafft und wie?
ich wäre wirklich für Tipps dankbar.
klauschiBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo,
20 Jahre ist stark, ich biete 30 Jahre. Entweder bin ich erkältet oder ich habe Heuschnupfen. Also sind bei mir gut 7 Monate im Jahr Nasensprays angesagt. Meistens aber nur zur Nacht, damit ich ein- bzw. durchschlafen kann. Ich bekomme schon Panik wenn ein Nasenloch zu ist, geschweige denn beide. Seit der Wende (bin stolzer Ossi) nehme ich Ratiopharm Nasenspray. Wirkt toll, man braucht weniger. Dann habe ich gelesen, dass bei jahrelanger Anwendung die Wirkung irgendwann nachläßt bzw. aufhört. Das wäre für mich der Horror. Also habe ich beschlossen, weniger vielleicht irgendwann gar nichts mehr zu nehmen. Momentan habe ich in jeder Handtasche, im Auto ein Fläschchen.
Seit 2 Monaten habe ich nichts mehr genommen. Die ersten Tage waren die Hölle. Ich habe im Sitzen "geschlafen", bin rumgelaufen, war panisch. Irgendwann ging es dann. Seit einer Woche bin ich erkältet. Habe heute nacht das erste mal einen klitzekleinen Stoß in ein Nasenloch gegeben.
Momentan habe ich aber das Problem, sobald ich mich hinlege, ist ein Loch zu. Dann dreh ich mich auf die andere Seite, dann ist zwar das offen aber das andere zu. Also bestimmt meine Nase auf welcher Seite ich liege, oder ob ich überhaupt liegen darf. Es kostet mich unwahrscheinlich viel Kraft, um kein Spray zu nehmen, zumal das Fläschchen immer auf meinem Nachttisch parat steht.
Also der Entzug ist hart, aber ich hoffe immer noch es irgendwann zu schaffen.
Zur Abhängigkeit von Nasensprays steht im aktuellen Spiegel ein großer Beitrag. Habe ich heute erst gelesen. Leider scheint der nicht online zu stehen, muss man also ins Heft schauen. :-(
Dort ist auch erklärt, warum das abhängig macht.
Das is wie kochsaltzlösung,es gibt aber auch welche wo noch spizele soffen enthalten sind also Ja oder Neein
DieAntwortBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Für einen Fernsehbeitrag, im Auftrag von Prosieben, möchten wir eine junge Dame begleiten, die ihrer Nasenspray Sucht endlich den Kampf ansagen möchte. Wenn Sie sich angesprochen und fühlen und Interesse haben, melden sie sich doch bitte unter der 089 995 29 86 14 oder schicken sie uns eine E-Mail an redaktion@dieantwort.tv
Andre BuettnerBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Kurz zu mir;
Ganze sieben Jahre (bis 1996) war ich abhängig von Nasenspray. Was bei manchen Frauen der Lippenstift ist, war NS mein ständiger Begleiter. Verwendet wurden verschiedene Nasendrogen (Sprays). Mein HNO meinte, gewöhnen sie sich dran, sie sind abhängig. Kurze klare Aussage eines Spezialisten. Rezeptblock raus, Nasenspray verschreiben, fertsch. Die Zuzahlung war teurer als das freie Produkt. Die Wirkung war gleich null.
Beruflich bedingt kam ich an eine Kundin die mir den entscheidenden Tipp gab, kaufen sie das, dann wird es besser. Der Tipp wurde umgesetzt und siehe da, keine 14 Tage später war ich frei von jeglichen Nasenspray und das seid nunmehr über 14 Jahren. Seit 1996 keine "Droge" Nasenspray. Auch bei Schnupfen benötige ich keinerlei Sprays mehr, würde ich auch selbst nie wieder verwenden, ich kann euer Befinden gut nachvollziehen.
Testen Sie meinen Tipp. Für nur 10 Euro (per Paypal zahlbar an ****) bekommen Sie diesen per Mail zugesandt. Die weiteren Unkosten für das Mittel belaufen sich auf zirka 5 bis 10 Euro für den Apotheker. Mit Geld-Zurück-Garantie!
Diese Antwort wurde von einem Moderator bearbeitet.
E-Mailadressen gehören hier nicht rein, und ganz bestimmt nicht, wenn man für eine Tipp 10€ zahlen soll !
Das hört sich ja genauso an, als wenn man 25€ zahlen soll, damit man einen Tipp bekommt, wo man sich für einen Job bewerben kann.
Das kannst du in den Forenregeln nachlesen :
"1. Grundsätzliches
Veröffentlichen Sie in Ihren Beiträgen/Antworten keine persönlichen Daten wie Nachname, Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder ICQ-Nummer"
Diese Antwort wurde von einem Moderator bearbeitet.
Andre BuettnerBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
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