7. November 2011
Eine Verstopfung (medizinisch: Obstipation) hat ihre Ursache oft in ungesunder Lebensweise. Hier helfen einige Maßnahmen, die schonend sind und den Körper nicht schädigen.
Es empfiehlt sich, den Tag mit einem Glas warmem oder heißem Wasser zu beginnen. Überhaupt ist reichliche Flüssigkeitsaufnahme (etwa 1,5 bis 2 Liter) von besonderer Bedeutung. Fast immer fehlen der Nahrung auch genügend Ballaststoffe. Eine Ernährungsumstellung hin zu mehr Vollkornprodukten, Müsli, Kartoffeln, Obst, Hülsenfrüchten und Gemüse, roh oder bissfest gegart, ermöglicht die Aufnahme von mehr faserreicher Kost. Diese ist wichtig für eine schnellere Darmpassage und ein größeres Volumen des Darminhalts. Zusätzlich lässt sich die gewünschte Aufnahme von Ballaststoffen durch Kleie, Leinsamen oder indische Flohsamenschalen erreichen. Dazu muss reichlich getrunken werden.
Da auch Bewegungsmangel Verstopfung begünstigt, ist ausreichende körperliche Betätigung wichtig. Schnelle Spaziergänge, Gartenarbeit, Bewegungsspiele, Schwimmen und Radfahren lassen sich leicht in den Alltag integrieren.
Verstopfung geht oft auch mit hektischem Lebensstil einher, sodass Entspannungsübungen hilfreich sein können. Erzwingen sollte man den Stuhlgang nicht, sondern vielmehr eine regelmäßige Darmentleerung trainieren, am besten immer zum gleichen Zeitpunkt und mit Ruhe und Gelassenheit.
Wenn diese sanften Methoden nicht den gewünschten Erfolg bringen, ist ein Besuch beim Arzt ratsam, um auszuschließen, dass hinter der Verstopfung eine ernstere Erkrankung steckt.
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