28. Januar 2010
Darmmittel dienen zur Behandlung von verschiedenen Beschwerden des Darms. Einige davon können auch Nebenwirkungen hervorrufen.
Auch bei der Einnahme von Darmmitteln besteht die Möglichkeit von störenden Nebenwirkungen. So kann es bei einer zu hohen Dosierung von Abführmitteln wie Bitter- oder Glaubersalz zu Blutdruckabfall, Muskelschwäche oder Reflexausfällen kommen. Ebenso kann Durchfall die Folge einer zu hohen Dosierung sein.
Generell ist es ratsam, Abführmittel nicht über einen längeren Zeitraum einzunehmen, da sonst die Gefahr besteht, dass sich Polypen im Darm bilden. Bei der Anwendung von Loperamid gegen Durchfall können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten. Für den Fall, dass ein Spasmolytikum gegen Darmkrämpfe eingesetzt wird, sind Nebenwirkungen wie Herzrasen, Darmatonie, verzögerte Darmentleerung, Mundtrockenheit und Müdigkeit im Bereich des Möglichen.
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