Chondroprotektiva

Knorpelschutzmittel sollen den Verfall des Knorpels aufhalten

Chrondroprotektiva werden bei Gelenkschädigungen, besonders bei Arthrose, eingesetzt. Das Knorpelgewebe soll hier vor weiterem Zerfall geschützt werden. Die Schmerzlinderung ist klinisch nachgewiesen, der versprochene Aufbau des Knorpels jedoch noch nicht.

Älterer Mann nimmt seine Tabletten ein, vor ihm Glas Wasser
Olm man taking his daily medication © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Chondroprotektiva

Als Chondroprotektiva bezeichnet man Arzneimittel zur Behandlung von Gelenkschädigungen. Sie dienen als Knorpelschutzmittel, die nach Angaben der Hersteller die Zerstörung von Knorpeln aufhalten sollen. Zur Anwendung kommen Chondroprotektiva vor allem bei Gelenkschädigungen wie Arthrose, insbesondere bei Kniearthrose.

Bestandteile und deren Wirkweise

Ziel und Zweck der Chondroprotektiva ist es, Substanzen, welche Knorpel abbauen, zu hemmen. Des Weiteren haben sie auch einen entzündungshemmenden Effekt.

Hauptbestandteile von Chondroprotektiva sind Hyaluronsäure sowie Glucosamin, ein hochkonzentrierter Aminozucker, der ein lebenswichtiger Grundbaustoff für

ist. Außerdem wird Glucosamin zur Reparatur und zum Wiederaufbau von Knorpeln in den Gelenken und der Wirbelsäule eingesetzt. Sowohl Glucosamin als auch Hyaluronsäure zählen zu den Mukopolysacchariden.

Bewiesene Wirksamkeit

Die Wirkungsweise von Chondroprotektiva wurde durch mehrere klinische Studien bewiesen. So kommt es bei Anwendung dieser Präparate zu

Ebenso konnte

  • eine Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit

festgestellt werden. Am wirksamsten sind Chondroprotektiva, wenn sie direkt in das Knie eingespritzt werden. Es wird jedoch vermutet, dass die Wirkung der Mittel individuell verschieden ausfällt. Auch die Dauer der Wirkung ist großen Schwankungen unterworfen. Meist tritt nach einigen Monaten eine Besserung ein. Zu einem Aufbau von Knorpel kommt es jedoch nicht.

Darreichungsform und mögliche Nebenwirkungen

Verabreicht werden Chondroprotektiva entweder in Form von Spritzen, die im Rahmen einer Therapie drei- bis achtmal in der Woche direkt in das Kniegelenk gesetzt werden oder als Tabletten.

Mögliche Nebenwirkungen der Präparate, die nur bei der Einnahme von Tabletten auftreten, können

sein.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zu Chondroprotektiva

Allgemeine Artikel zum Thema Chondroprotektiva

Auch das könnte Sie interessieren

Verwandte Themen

Themenseite teilen