Bluthochdruckmittel

Arzneimittel und Medikamente zur Senkung des Blutdrucks

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  • von Paradisi-Redaktion
Mehrere Pillen auf Handfläche, weißer Hintergrund
Pillen © Ray - www.fotolia.de

Von Bluthochdruck spricht man, wenn der systolische Druck über 160 mmHg oder der diastolische Druck über 95 mmHg steigt. Man teilt Bluthochdruckmittel in Betarezeptorenblocker, ACE-Hemmer, Kalziumkanalblocker und Angiotensin II-Antagonisten ein.

Zur Therapie des Bluthochdrucks gibt es eine Reihe von Medikamenten, die zum Einsatz kommen können. Viele Medikamente können zu Beginn der Einnahme Probleme machen durch auftretenden Schwindel oder Müdigkeit. Hat sich der Körper des Patienten auf den niedrigeren Blutdruck eingestellt, lassen die Beschwerden in der Regel nach.

Bekannte Bluthochdruckmittel sind Betablocker; sie haben die Aufgabe, die Beta-Rezeptoren am Herzen und in den Gefäßen zu blockieren. Dadurch können Hormone, wie Adrenalin und Noradrenalin, die den Blutdruck erhöhen, sich nicht mehr in diesem Ausmaß an die Rezeptoren binden. Das senkt die Herzfrequenz und die Schlagstärke, das Blut kommt mit weniger Druck in den Blutkreislauf und der Blutdruck sinkt.

Zu den ältesten Medikamenten unter den Bluthochdruckmitteln zählen die Diuretika - sie wirken anregend auf die Nieren, sodass mehr Wasser ausgeschieden wird. Die auf diese Art und Weise verringerte Flüssigkeitsmenge im Blutkreislauf verursacht dann einen geringeren Druck in den Gefäßen.

Die Kalziumantagonisten hingegen verringern die Aufnahme von Kalzium in die Muskulatur der Gefäße, dadurch ziehen diese sich nicht so eng zusammen, der Druck in den Gefäßen sinkt ebenfalls. ACE-Hemmer wiederum blockieren ein Enzym, welches die Bildung von Angiotensin II unterstützt, dass die Gefäße verengt. Sie verhindern, dass der Körper zu viel Wasser und Salz speichert.

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