21. Januar 2010
Sedativa dienen zur Beruhigung von Körper und Geist. Doch bei synthetischen Mitteln besteht die Gefahr einer Abhängigkeit.
Eine häufige Nebenwirkung bei der Einnahme von synthetischen Beruhigungsmitteln ist die Abhängigkeit. Oftmals kann die Daueranwendung eines Sedativums zur Sucht führen. Vor allem bei Benzodiazepinen kommt es im Laufe der Zeit zur Einnahme von immer höheren Dosen, da diese Mittel bei zunehmender Behandlungsdauer mehr und mehr an Wirkung verlieren. In manchen Fällen kann es zu einer Reduzierung der Atemtätigkeit kommen, wenn die Dosis des Sedativums zu hoch ausfällt. Auch paradoxe Reaktionen sind möglich, sodass der Patient noch unruhiger als vor der Einnahme des Mittels wird. Weitere typische Nebenwirkungen sind Tagesmüdigkeit, Koordinierungsstörungen, Übelkeit, Konzentrationsprobleme und Kopfschmerzen.
Generell sollte man nach der Einnahme eines Beruhigungsmittels auf keinen Fall mehr Auto fahren, da das Reaktionsvermögen durch das Mittel stark eingeschränkt wird.
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