Das Knie ist ein Gelenk, das beim Sport oftmals verletzt wird. Bänderdehnungen, Seiten- oder Kreuzbandriss treten dabei am häufigsten auf. Um das Knie langsam wieder belasten und mit dem Training anfangen zu können, sollte unbedingt eine Sportbandage getragen werden. Diese gewährleistet die Stabilität des Kniegelenkes und schützt vor Überbeanspruchung. Auch nach chirurgischen Eingriffen sind Bandagen sinnvoll, um den Heilprozess zu fördern, da sie für die entsprechende Festigkeit sorgen. Ein plötzliches Nachgeben des Beines wird somit verhindert.
Doch nicht nur Verletzungen machen dem Knie zu schaffen. Auch Abnutzungserscheinungen wie Arthrose und Arthritis sowie Verschleiß durch Fehlstellungen wie X-und O-Beine lassen sich meist nur mit einer Bandage lindern. Sie reduziert die Schmerzen und verbessert die Beweglichkeit.
Bei Fehlbildungen der Kniescheibe kommt es häufig zu einem „Herausspringen“ der Patella bei Beuge- und Drehbewegungen. Ein vermehrter Knorpelabrieb ist die Folge. Bei kniebelastenden Tätigkeiten wie Laufen kann eine Bandage in dem Falle sehr hilfreich sein.
Kniebandagen sind folglich für Reizzustände, Gelenkergüsse, Schwellungen, Bänderschwächen, Instabilität sowie nach operativen Eingriffen erforderlich, da sie die Gelenke entlasten. Bei ständigem Tragen können die Muskeln allerdings verkümmern. Deshalb ist es wichtig, dass das Knie ohne Beschwerden nicht bandagiert wird. Muskeln aufzubauen, um Verletzungen vorzubeugen, ist hier die bessere Alternative.
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