8. Januar 2007
Gewässer und Grundwasser sind immer häufiger mit Arzneimittelrückständen belastet. Ein großer Teil davon stammt aus einer gedankenlosen Entsorgung durch Toiletten und Spülbecken, berichtet das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber.
Das Frankfurter Institut für sozial-ökonomische Forschung befragte 1977 Erwachsene, wie sie alte Arzneimittel entsorgen und erfuhr: 16 Prozent der Befragten warfen übrig gebliebene Tabletten in die Toilette.
Reste flüssiger Arzneimittel schütten 20 Prozent in Spüle oder Toilette. Nur 29 Prozent wählen den sicheren Weg, den die Apotheken meistens kostenlos anbieten: Sie geben ihre Reste dort ab.
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